Mit Arbeiten voll im Plan : Ortstermin für A 14-Projekt

<fettakgl>Harvester</fettakgl> haben in den vergangenen Monaten das Baufeld für die Anschlussstellen der A  14  im Bereich Ludwigslust-Grabow-Neustadt-Glewe vorbereitet. <foto>Archiv</foto>
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Harvester haben in den vergangenen Monaten das Baufeld für die Anschlussstellen der A 14 im Bereich Ludwigslust-Grabow-Neustadt-Glewe vorbereitet. Archiv

Alles im Plan. An allen Baustellen wird entsprechend der Vergabe der Hauptbaulose zügig gearbeitet. Das ist das Fazit eines Ortstermin an der B 5 hinter dem Ortsausgang Ludwigslust in Höhe der Kreuzung Grabow/Dömitz.

svz.de von
11. Januar 2013, 10:40 Uhr

Ludwigslust | Alles im Plan. An allen Baustellen wird entsprechend der Vergabe der Hauptbaulose zügig gearbeitet. Das ist das Fazit eines Ortstermin an der B 5 hinter dem Ortsausgang Ludwigslust in Höhe der Kreuzung Grabow/Dömitz. Hier herrscht seit einigen Wochen geschäftiges Treiben, schaffen Firmen die Voraussetzungen für den Bau der Anschlussstelle für die A 14. Im Zuge einer Bauberatung nahmen Stefan Anker, Projektleiter A 14 beim Straßenbauamt Schwerin, sein Kollege Dirk Dannenberg und Bernd Kanscheit vom zuständigen Ingenieurbüro aus Schwerin, das als Dienstleister des Straßenbauamtes fungiert, das Baufeld in Augenschein.

"Wir informieren uns über den Bautenstand und wieweit wir mit den Arbeiten gekommen sind", war vom Planer Bernd Kanscheit zu hören.

In nächster Zeit wird das große Streckenlos 2, das die Arbeiten an der Anschlusssstelle Grabow umfasst, vergeben. Und das Fazit des Rundgangs: Für die Ausführung der Arbeiten am Projekt Autobahnkreuz hinter dem Dreieck A 24/A 14, muss das Kreuz abgekoppelt werden. Dazu wird in Fahrbinde eine provisorische Anschlussstelle hergestellt und an der B 106 eine Ampelanlage installiert, um die Verkehrsströme steuern zu können. Die Arbeiten laufen jetzt, diese Maßnahmen sind wichtig, um die Baufreiheit für Arbeiten am Autobahnkreuz zu gewährleisten, so Stefan Anker.

Im September vergangenen Jahres wurde die Trasse hier im Waldstück an der B 5 zwischen Ludwigslust und Grabow im Kreuzungsbereich B 5/B 191 eingerichtet. Die Archäologen haben ihre Arbeiten schon beendet, der Baugrund wurden bodendenkmalpflegerisch untersucht, Auffälliges oder besonderes trat nicht zutage. Aktuell sind jetzt Mitarbeiter eines Kampfmittelräumdienstes damit beschäftigt, das Areal auf einer Fläche, die als Ausfädelung an der Bundesstraße bis zur Autobahn gedacht ist und rund acht bis zehn Hektar umfasst, zu sondieren und nach alter Munition zu durchforsten. Diese Aufgabe wird die Spezialfirma noch bis Ende Februar beschäftigen, ergänzt Projektleiter Stefan Anker gegenüber SVZ.

Mit dem Bau des vorhergehenden A 14-Teilstücks vom Autobahndreieck Schwerin bis Grabow war am 1. November begonnen worden. Die Fertigstellung ist für 2015 geplant. Von 2020 an soll die gesamte 155 Kilometer große Lücke zwischen Schwerin und Magdeburg geschlossen sein.

Der Weiterbau der Autobahn A 14 vom Autobahnkreuz Schwerin bis nach Ludwigslust/Grabow wird etwa zur Hälfte von der EU finanziert. Wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte, ist die Bereitstellung von 69 Millionen Euro aus EU-Mitteln jetzt endgültig gesichert. Für den Bau des 16 Kilometer langen Abschnitts, mit dem am 1. November begonnen worden war, sind 148 Millionen Euro vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2015 geplant. Auch in Sachsen-Anhalt wird bereits an Teilstücken der A 14 gebaut.

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