Grabow : Ordnung schaffen für das Jubiläum

Besonders die Uferbereiche müssen gesäubert werden, damit sich die Fische beim Herausholen nicht darin verfangen.
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Besonders die Uferbereiche müssen gesäubert werden, damit sich die Fische beim Herausholen nicht darin verfangen.

Vorstand und Mitglieder des Grabower Anglervereins „Onkel Bräsig“ trafen sich zum Arbeitseinsatz / Zeit zum gemeinsamen Erinnern

svz.de von
29. Mai 2017, 05:00 Uhr

Am kommenden Wochenende feiert der Grabower Anglerverein „Onkel Bräsig“, der seinen Namen einer Romanfigur von Fritz Reuter zu verdanken hat, sein mittlerweile 70-jähriges Bestehen. Damit die rund 200 Mitglieder mit den Gästen ungestört angeln und feiern können, trafen sich am Sonnabend einige Angelfreunde, um die Uferbereiche und Gewässer von Müll, Ästen und Wasserpflanzen zu befreien.

Hans-Georg Grubba hätte sich mehr Helfer an diesem Morgen gewünscht. „Leider sind wir jetzt nur zu viert, das hängt sicher mit dem Feiertag zusammen. Aber wir werden hier trotzdem alles ordentlich und sauber bekommen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende. Der Selbstständige aus Grabow ist bereits seit 1968 Mitglied des Vereins. „Damals habe ich einfach meinen Beitrag bezahlt und mir um nichts weiter Gedanken gemacht.“ Das änderte sich schlagartig, als die Existenz des Vereins Anfang der 2000-er Jahre auf der Kippe stand. Falls sich Niemand freiwillig für den Vorstand aufstellen lassen würde, hätte das das Ende des Vereins bedeutet. „Das wollte ich natürlich nicht, deshalb habe ich mich aufstellen lassen“, erinnert sich Grubba.

Seit 2007 ist Hans-Georg Grubba auch der Vorstandsvorsitzende des Anglervereins. Geplant war nur eine Amtszeit von drei Jahren, mittlerweile sind es zehn Jahre. Wie viel Zeit die Arbeit im Vorstand bedeutet, hat der Grabower, der für seine Statistiken bei allen Vereinsmitgliedern bekannt ist, sogar einmal ausgerechnet. „Für ein Jahr Vereinsleben kommen 174 Stunden Arbeit zusammen. Aber ich habe natürlich auch viel Unterstützung“, so Grubba. Dazu zählt u.a. Lutz Dohrmann, der an diesem Morgen auch beim Arbeitseinsatz hilft. Er ist für die Kassenprüfung und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Bei den zahlreichen Arbeitseinsätzen in den vergangenen Jahren haben die Grabower Angler schon allerhand Skurriles aus den Vereinsgewässern gefischt, darunter einen Reifen und einen Fahrradrahmen. Diesmal müssen aber vor allem die Bäume und Sträucher geschnitten und die Äste und Wasserpflanzen aus den Uferbereichen geholt werden. „Wenn hier zu viele Pflanzen drin sind, verfangen sich die Fische beim Herausholen“, erklärt Hans-Georg Grubba.

Am kommenden Wochenende lädt der Verein u.a. zum Jugend- und Schnupperangeln, Forellen räuchern und gemeinsamen Kaffeetrinken und Grillen ein.

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