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Ludwigsluster Tageblatt

22. November 2017 | 10:31 Uhr

Kolbow : Notstromaggregat stets zur Hand

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Reinhard Meyer in Kolbow ärgert sich über viele Stromabschaltungen / Wemag: Versorgungssicherheit nach Instandsetzung jetzt erhöht

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Reinhard Meyer hat das kleine Notstromaggregat schon mal aus der Garage geholt und testet es. Falls er es demnächst wieder braucht. Denn im Zierzower Ortsteil Kolbow wurde bisher des Öfteren der Strom abgeschaltet.

So wie am gestrigen Mittwoch. Für die Zeit von 13 bis 15 Uhr hatte die Wemag nämlich per Handzettel angekündigt, den elektrischen Strom im Ortsnetz Kolbow Berg wegen „dringender Arbeiten an unserem Stromnetz“ abzuschalten. Reinhard Meyer: „Schon die dritte Abschaltung innerhalb der vergangenen zehn Tage. Wir haben hier jedes Jahr mindestens ein bis zwei Abschaltungen, das nervt“, sagt er. Die Abschaltungen wirken sich natürlich auf den Tagesablauf aus. „Am Montag war der Strom schon von 8 bis 10 Uhr weg. Da heißt es dann, früher aufstehen um Frühstück und Kaffee rechtzeitig zuzubereiten“, so Meyer. Doch auch Heizung, Warmwasserversorgung und selbst das Telefon sind bei Reinhard Meyer Strom gebunden. Fällt der Strom aus, läuft im Hause nichts mehr und im Winter ist es dazu noch kalt.

Aber Besserung scheint in Sicht. Noch am Mittwoch antwortete die Wemag auf eine entsprechende SVZ-Anfrage. In der Antwort heißt es unter anderem: „In der Zeit zwischen dem 4. August bis zum 13. August 2014 führte die Wemag geplante und öffentlich angekündigte Instandsetzungsarbeiten auf der 20-kV-Mittelspannungsfreileitung im Bereich Kolbow Berg / Kolbow Grund durch, um die Versorgungssicherheit für die Zukunft in dieser Region weiter zu erhöhen. Im Einzelnen heißt das, dass die im Ort Kolbow Grund stehende Trafostation eine neue Schaltanlage bekommen hat und ein zweites Mittelspannungskabel in die vorhandene Ringleitung eingebaut wurde.“ Für diese Arbeiten, schreibt die stellvertretende Wemag-Pressesprecherin, Dr. Diana Kuhrau, habe der Strom zunächst am 4. August zeitweise abgeschaltet werden müssen, um den für die Einschleifung nötigen Endpunkt, in diesem Fall einen Stahlgittermast, in die Leitung einzubauen.

Die technischen Arbeiten fanden dann laut Wemag-Sprecherin vom 11. bis 13. August statt. Jeweils zu Beginn und Abschluss am Montag und Mittwoch musste die Leitung für einige Zeit vom Netz genommen werden.

„Durch die Einschleifung der Trafostation Kolbow Grund als zusätzlichem Schaltpunkt erhöht sich nun die Versorgungsicherheit in dem Bereich Kolbow Werle und Neese Ausbau“, so abschließend Dr. Diana Kuhrau von der Wemag.



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