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Neustadt-Glewe : Neustädter Fotograf zeigt reizvolle Landschaftsfotos

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Günther Schulz stellt ab 7. Januar in der Stralendorfer Amtsscheune aus / Auftakt für Blücher-Jahr

svz.de von
erstellt am 02.Jan.2014 | 10:00 Uhr

„Liebeserklärung an Mecklenburg“ – unter diesem Titel zeigt der ehemalige Lehrer und professionelle Freizeitfotograf Günther Schulz aus Neustadt-Glewe ab 7. Januar in der Stralendorfer Amtsscheune mehr als 30 stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen. Dazu gehören zum Beispiel eine Lichtung im Morgennebel, eine Allee nach dem Regen oder auch ein See und das Meer bei Sonnenaufgang. Durch sein Spiel mit Licht und Farben erzeugt Günther Schulz, der sich seit 2006 intensiv mit der digitalen Fotografie beschäftigt, ganz besondere Stimmungen. Ihm gelingt es, die Ursprünglichkeit der mecklenburgischen Landschaft in vielen Facetten einzufangen, sodass seine Bilder gleichsam zu einem Spaziergang durch unsere scheinbar unberührte, sehenswerte Mecklenburger Heimat einladen.

Günther Schulz wurde 1951 in Hagenow geboren und war nach seinem Abitur in Ludwigslust von 1970 bis 1974 Sportstudent an der DHfK in Leipzig. Dort trat er auch in den Fotoclub der Hochschule ein und sammelte erste Erfahrungen mit der „Lichtmalerei“, wie die Photographie aus dem Griechischen übersetzt heißt. Und seitdem hat ihn diese Leidenschaft nicht mehr losgelassen. Es entstanden viele Tausend Bilder. Einen Teil davon präsentierte und präsentiert Günther Schulz, Mitglied im Fotoclub Neustadt-Glewe und im Ludwigsluster Kunst- und Kulturverein Kukululu, regelmäßig auf Ausstellungen, so unter anderem in Brüssel, Hagenow, Ludwigslust, Parchim, in der Landeshauptstadt Schwerin und nun in Stralendorf.

Die Vernissage zur „Schau in der Scheune“ beginnt am 7. Januar um 18 Uhr in der Amtsscheune. Begrüßungsworte spricht Bürgermeister Helmut Richter. Die Laudatio auf den Fotokünstler wird der Journalist und Kommunikationstrainer Jürgen Seidel, Vorsitzender des Stralendorfer Dorfvereins, halten.

Mit dieser Veranstaltung eröffnen die Gemeinde und der Dorfverein 675 Jahre Stralendorf e.V. zugleich das Blücher-Jahr 2014, denn am 7. Januar 1334 – also vor nunmehr 680 Jahren – wurde der Ort zum ersten Mal offiziell in einer Urkunde erwähnt. Wie aus dem inzwischen leider nur noch in einer Abschrift existierenden Dokument hervorgeht, hatte an diesem Tage vor knapp sieben Jahrhunderten ein gewisser Hinricus von Blücher, ein Ritter, eine Hufe, die er im Dorfe Stralendorf gehabt, in die Ehre Gottes gegeben – im Klartext: dem Schweriner Domkapitel geschenkt. Und tatsächlich ist dieser Heinrich von Blücher nachgewiesenermaßen auf weitläufige Weise mit dem berühmten Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher verwandt – im doppelten Sinne Grund genug, im Sommer in Stralendorf ein Blücher-Fest zu feiern.

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