Video 25. Burgfest : Neustadt-Glewe zurück im Mittelalter

23-89484254.JPG
1 von 8

25. Burgfest lockte zahlreiche Besucher nach Neustadt-Glewe. Auf Festakt wurden unter anderem bisherige Burgfräuleins geehrt

23-49349880_23-66107806_1416392167.JPG von
11. Juni 2017, 21:00 Uhr

Es ging nicht gut los für die Verteidiger der Burg. Denn die Angreifer waren vor ihnen da, warteten dann aber zum Glück, bis Neustadts Armee ihre Abwehrposition bezogen hatte.

Kurz zuvor war das mittelalterliche 25. Burgfest in Neustadt-Glewe am Sonnabend offiziell eröffnet worden. Und das bei strahlendem Sonnenschein, der den Regenguss von Freitagabend vergessen ließ. Zum Jubiläumsfest hatte sich die Stadt als Veranstalter viel Neues einfallen lassen. Zum Beispiel den Festakt am Sonnabendnachmittag, zu dem u. a. die bisherigen Burgfräuleins eingeladen waren und bei dem auch die Schirmherrin des diesjährigen Festes, Bundesministerin a. D. Manuela Schwesig, zugegen war. Neben dem aktuellen Burgfräulein Diana war rund ein Dutzend der ehemaligen Burgfräuleins gekommen, darunter die damalige Burgfrau Irmingard Winkel, die mit ihrem Gefolge von der Projektgesellschaft für Qualifizierung und regionale Strukturerneuerung für den Landkreis Ludwigslust (PQS) am 26. Juni 1993 mit dem 1. Fest wieder Leben auf die Burg bringen wollte.

 

Und das ist gelungen, was sich auch beim 25. Fest zeigte. Die Besucher jedenfalls schienen begeistert. Björn Sverisson aus Schweden meinte: „Meine Frau und ich besuchen eigentlich Schwerin. Aber Freunde sagten, dass am Wochenende hier in Neustadt-Glewe das Burgfest ist und da beschlossen wir einfach, her zu kommen. Gut finden wir, dass man nicht nur essen und trinken oder was kaufen kann, sondern dass es viel Abwechslung gibt.“ Da waren zum Beispiel die Bühnen, auf denen immer etwas los war, der Wasserspielplatz für Kinder, der „Ritterschlag“ ebenfalls für Kids und und und...

Zum Gelingen trugen natürlich auch wieder Burgadel und Burgverein bei, wo sich viele Ehrenamtler engagieren. Nicht zu vergessen aber auch die Neustädter, die sozusagen im Hintergrund am Gelingen des Festes arbeiten. Da sind zum Beispiel die Männer des Bauhofes, die u. a. nicht nur den Aufbau der Bühnen bewerkstelligten, sondern noch wenige Tage zuvor am Teich das Geländer des neu beplankten Stegs installierten. Und natürlich ist da auch Karen Tappe, die in der Stadt für Veranstaltungen zuständig ist und mit ihrer Organisation erneut für ein tolles Fest gesorgt hat.

Ach ja: Hatten die Angreifer zunächst freundlicherweise auf die Verteidiger der Burg gewartet, kannten sie in der Schlacht dann keine Freunde mehr und gewannen die ersten Runden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen