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Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 19:39 Uhr

Grabow : Neues Wahrzeichen der Eldestadt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Sieben Meter hohe Skulptur wird Freifläche am Grabower Ortseingang zieren

von
erstellt am 20.Feb.2017 | 21:00 Uhr

Jede Stadt kann mit irgendwelchen Pfunden wuchern. In Grabow ist es zum Einen die historisch wertvolle Fachwerk-Bausubstanz aus dem 18. Jahrhundert in der Innenstadt, zum Anderen der außergewöhnlich hohe Waldreichtum, der die Mauern der Stadt umgibt. Das Grün auch noch mehr in die Stadt zu holen, das treibt die Kommunalpolitik in der „bunten Stadt an der Elde“ um. Jetzt wird sie sogar ein neues Wahrzeichen bekommen. „Vor zwei Jahren haben wir begonnen, uns Gedanken über unser Grünflächen-Management in der Stadt zu machen“, sagt Bürgermeister Stefan Sternberg. In diesem Jahr werden nun weitere praktische Ergebnisse der Überlegungen zu sehen sein. Einige Grünflächen in der Innenstadt sollen neu gestaltet werden.


Rhododendren am Reuterhaus


Am Reuterhaus zum Beispiel sollen die Koniferen, die dort in den 90er Jahren gepflanzt wurden, verschwinden. Die Grabower wollen dort Rhododendren anlegen. Auf der Freifläche am Ortseingang zwischen B 5 und Ludwigsluster Chaussee wird ein besonderes Gestaltungselement seinen Platz finden. Es ist eine Skulptur, die einem umgekehrten Fachwerkhaus gleicht. Und ihre Aufstellung wird zu einem der Höhepunkte der Grabower Neugestaltungsbemühungen in diesem Jahr. Das Kunstwerk des Bildhauers Reinhard Buch soll die Verbindung von Moderne und Vergangenheit zeigen. „Die sieben Meter hohe Skulptur ist zugleich Tradition, Innovation, Tanz und Spiel – praktisch das ganze Spektrum einer lebendigen Stadt, an deren Eingang sie Besucher wie Einheimische begrüßt“, sagt Stefan Sternberg. Gleichzeitig soll das Motiv als Logo für das neue Gewerbegebiet dienen.

Auch auf dem so genannten „Judenberg“ am Karstädter Weg wird die kundige Hand der Gärtner Umgestaltungen vornehmen. Zur weiteren Umsetzung gehört ferner die Neuanlage des alten Judenfriedhofes in der Stadt. Am Irrgarten sind bereits im letzten Jahr Veränderungen vorgenommen worden. Auch wenn es so aussieht, als konzentrierten sich die Grabower besonders auf den nordwestlichen Teil der Stadt, so trügt doch der Schein. Bis 2020 sollen alle Grünflächen der Stadt neu angelegt werden. Sie erhalten Struktur und Bepflanzung, sollen aber trotzdem pflegeleicht gehalten werden.


Projektgruppe kümmert sich um Umsetzung


Um die Umsetzung der gestalterischen Vorhaben sorgt sich die Projektgruppe „Grabow 2020“. „Die Kollegen vom städtischen Bauhof bringen sehr viele Ideen mit ein“, freut sich der Bürgermeister. Schließlich gehört zum Projekt auch die Beräumung brachliegender Flächen, speziell in der Innenstadt entlang der B 5. Alte Obstbäume, die in den ehemaligen Gärten stehen, sollen dabei aber erhalten bleiben. Ein großes Problem in der Eldestadt sind die überall vorkommenden wilden Müllkippen, besonders auf dem ehemaligen „Zierpflanzengelände“. „Gegen diesen Missstand gehen wir in Zukunft rigoros vor. Alle, die illegal ihren Müll entsorgen, müssen mit ernsten Konsequenzen rechnen“, so Bürgermeister Sternberg.

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