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Ludwigsluster Tageblatt

18. Oktober 2017 | 02:22 Uhr

neustadt-glewe : Neues Straßenpflaster geplant

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Bau- und Umweltausschuss Neustadt-Glewes empfiehlt Beschluss, damit Bürgerbegegnungsstätte besser zu erreichen ist

von
erstellt am 19.Feb.2015 | 19:00 Uhr

Viele Neustädter nutzen gerne die Bürgerbegegnungsstätte in der historischen Altstadt. Doch es gibt ein großes Problem: Vor allem ältere Menschen, die möglicherweise auch gehbehindert sind, können nur schwer in die Einrichtung (Amtsfreiheit 1) gelangen. Denn die umliegenden Straßen bestehen überwiegend aus Kopfsteinpflaster, das zum Beispiel für Senioren mit Rollator oder Rollstuhl kaum ohne fremde Hilfe zu überwinden ist.

Deshalb hat der Bau- und Umweltausschuss Neustadt-Glewes auf seiner jüngsten Sitzung einen Entwurf beraten und beschlossen, dessen Inhalt die Erreichbarkeit der Bürgerbegegnungsstätte wesentlich verbessern soll. Ausschussmitglied Peter Warnecke (Die Linke) gegenüber SVZ: „Der Entwurf wird der Stadtvertretung auf ihrer nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt.“

Konkret geht es darum, das vorhandene Kopfsteinpflaster zu ersetzen. Dazu hat das Schweriner Architekturbüro Bürger entsprechend einer Aufforderung der Stadt einen Vorschlag unterbreitet.

Demnach sollen Teile des jetzigen Straßenpflasters durch ein relativ regelmäßiges Natursteinpflaster ersetzt werden, das besser begehbar ist. Als Beispiel könne die Pflasterung zwischen der Burg und dem davor liegenden Parkplatz dienen. Das Architekturbüro weist ausdrücklich darauf hin, dass bei einem möglichen Umbau auch eventuelle Einwendungen der Denkmalpflege zu beachten seien. Auch dies wurde vom Bauausschuss in den Beschlussvorschlag aufgenommen. Betroffen von den Baumaßnahmen wäre der Bereich Petersilienstraße ab Kirchplatz bis zur Bürgerbegegnungsstätte (Amtsfreiheit). Des Weiteren gibt es den Vorschlag, den Übergang bis zum Gehweg Wasserstraße ebenfalls so zu bauen, damit Menschen mit Gehbehinderung ihn bequem bewältigen können. Ferner soll eine Rampe den unmittelbaren Zugang zur Begegnungsstätte für Menschen mit Rollstuhl ermöglichen.

Sollte die Baumaßnahme unter Beachtung der Denkmalpflege durchgeführt werden können, sollen entsprechende Mittel in den Haushaltsplan 2015 gestellt werden. Damit könnte der Umbau noch in diesem Jahr stattfinden. Auch dieser Punkt ist im Beschlussvorschlag des Bauausschusses an die Stadtvertretung aufgeführt.

 

 

 

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