zur Navigation springen

Platschow : Neues Gehege, neue Hütten, neuer Elefantenerlebnispfad

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Am Sonnabend Saisonstart in Platschow / Besucher erwartet Überraschung

Auf dem weitläufigen Gelände unmittelbar an der Landesgrenze zu Brandenburg herrscht Aufbruchstimmung. Schon morgen muss hier alles für den Start in die neue Saison stimmen. „Das wiederholt sich zwar jedes Jahr und doch sorgt es auch für Lampenfieber“, sind sich die Frankellos einig, die seit Ende der 1990-er Jahre als Zirkusfamilie im 33-Seelendorf Platschow ihr Zuhause gefunden haben. Bereits zum neunten Mal beginnt morgen um 11 Uhr die Hofsaison. „In den zurückliegenden Tagen haben bereits zahlreiche Fans vorbeigeschaut, die offenbar Sehnsucht nach den großen und kleinen Tieren haben“, so der international bekannte Elefantendompteur Sonni Frankello.

Nachdem am vorerst letzten Öffnungstag im November 2013 in Platschow der 200 000. Besucher begrüßt werden konnte, haben sich die Tore zwar geschlossen, aber für Frankellos begann eine aufregende Zeit. Sohn Erwin ist mit seiner Schwester Jeniffer mit Elefanten und Seelöwen zunächst im Zirkus Probst, Rotterdam und später im Münchener Zirkus Krone aufgetreten. „Das hat den Zirkusbesuchern gefallen. Sie waren die Stars“, erzählt Vater Sonni Frankello voller Stolz. Er selbst war mit Schwester Nadja und seinem Elefanten-Dreamteam Mala, Kenia und Timba auf Tournee in Frankreich.

Nach Rückkehr ins heimische Platschow begannen die Vorbereitungen. Neue Gehege wurde gebaut, die Hütten und Unterstände gestrichen, der Elefanten-Erlebnispfad angelegt und mit den Zirkustieren neue Nummern einstudiert. Dazu gehört auch das Fußballtraining, denn im Jahr der Weltmeisterschaften, sollen auch die Rüsselballprofis zu Höchstform auflaufen.

Die großen Tiere haben es dem Dompteur angetan. „Meine Elefantendamen bekommen womöglich Konkurrenz. Das wird eine Riesenschweinerei“, macht Sonni Frankello neugierig. Das verrät er: Die tierischen Stars, Polly und Pikky, wiegen 360 bzw. 380 Kilogramm, waren als Art schon bei den Wikingern geschätzt und können kräftig zubeißen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen