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Ludwigsluster Tageblatt

15. Dezember 2017 | 15:20 Uhr

Alt Jabel : Neuer Sprungturm: Pfahl im Boden

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Im Waldbad Alt Jabel begannen jetzt die Arbeiten für neuen Badesteg und die künftige Sprunganlage

svz.de von
erstellt am 11.Mai.2016 | 19:00 Uhr

Mitten im Becken ein kleines Rinnsal, im Nichtschwimmerbecken ein tiefes Loch im Kies und mittendrin zwei Dutzend Rohre und eine große Baumaschine: Im Waldbad Alt Jabel, wo sich sonst um diese Jahreszeit Badegäste tummeln, herrscht jetzt Ruhe. Allerdings nicht wirklich. Denn jetzt begannen hier die Bauarbeiten für die neue Steg- und Sprunganlage.

Als erste rückten Bauleute des Schweriner Tiefbauunternehmens M-TEC GmbH & Co. KG an. Sie werden in den nächsten Tagen die Tragpfähle für den Steg und die Sprungtürme in den Grund rammen. Zu den ersten Pfählen, die in den Boden kamen, gehörte gestern Nachmittag der für den 4-m-Sprungturm.

An den jeweiligen Stellen waren zunächst Holzpflöcke als Markierungen in den Boden gebracht worden. Polier Ronald Weinreich: „Wir rammen insgesamt 22 Pfähle für den Steg und zwei größere Pfähle für die beiden Sprungtürme in den Grund. Jeweils abhängig von der Bodenbeschaffenheit kommen die Pfähle 6,50 bis 7 Meter tief in den Grund.“

Wenn keine unvorhergesehenen Probleme auftauchen, sollen die Rammarbeiten nach Pfingsten abgeschlossen sein. Danach können Mitarbeiter der Dömitzer SME Stahl- und Metallbau Ehbrecht GmbH & Co. KG die Maße für die Brückenkonstruktion vor Ort nehmen, damit der Steg auf die eingerammten Träger passt.

Vor Ort war gestern neben Bademeister Fred Klinge auch Bürgermeisterin Christel Drewes. „Schön, dass wir pünktlich beginnen konnten. Wir hoffen, dass wir zu Ferienbeginn, wie geplant, unser Waldbad öffnen können.“

Gleiches hofft auch Bademeister Fred Klinge. Eine seiner Aufgaben in diesen Tagen: Grundwasser sickert von unten in das Schwimmbecken nach und muss immer wieder abgepumpt werden, damit die Bauarbeiter „trockenen“ Fußes bleiben.

Sind die Bauarbeiten abgeschlossen, sorgt Klinge dafür, dass rund eine Million Liter Wasser aus der oberhalb gelegenen Quelle in das Becken fließen.

Der Bau der beiden 1- und 4-m-Sprungtürme wurde notwendig, weil der alte Sprungturm baufällig war. Ein Sturm hatte zudem im November den Steg zerstört.

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