Amt Hagenow Land : Neuer Radweg an der Kreisstraße?

Der Landkreis plant einen Radweg von Picher nach Strohkirchen.
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Der Landkreis plant einen Radweg von Picher nach Strohkirchen.

Bürgermeister von Picher und Strohkirchen sind sich einig: Trasse entlang der Kreisstraße 22 ist von größter Bedeutung

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24. März 2016, 21:00 Uhr

Der Bedarf an Radwegen im ländlichen Raum sei groß, heißt es aus dem Amt Hagenow Land. Ein Radweg entlang der Kreisstraße 22 zwischen Picher und Strohkirchen auf einer Länge von 4,5 Kilometern ist unbedingt erforderlich, sind sich Bürgermeisterin Bärbel Romanowski aus Strohkirchen und ihr Amtskollege Detlef Christ aus Picher einig. In Picher befindet sich der Standort der Schule, viele Kinder und Jugendliche könnten auf einer Rad-Trasse endlich sicher zur Schule fahren, heißt es dazu vom Schulverband Picher. Außerdem gehören beide Orte zur Kirchgemeinde Picher.

Über Jahre diskutieren die Einwohner und Gemeindevertreter von Picher und Strohkirchen zusammen mit dem Landkreis über einen Radweg. Zu groß seien die Gefahren, wenn Radfahrer auf der Kreisstraße 22 unterwegs sind. Mahnend steht ein Kreuz an der Straße in Höhe Eichenhof. Dort ist ein Schüler mit seinem Fahrrad bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt.


Neue Hoffnungen sind nicht unbegründet


Die neuen Hoffnungen in beiden Orten auf einen Radweg entlang der Kreisstraße 22 scheinen nicht unbegründet zu sein. Es gibt positive Signale aus der Kreisverwaltung.

Von Hans Georg Zwang, dem Fachdienstleiter Straßen- und Tiefbau des Landkreises Ludwigslust-Parchim, war auf SVZ-Anfrage zu erfahren: „Die Straßenbaubehörde des Landkreises bereitet 2016 den Neubau des Radweges an der Kreisstraße K 22 Picher-Strohkirchen vor. Zur Zeit werden unter anderem die Verhandlungen mit den betroffenen Grundstückseigentümern durchgeführt. Die Planung liegt vor. Geplant ist, die Maßnahme in zwei Jahresabschnitten, 2016 und 2017, durchzuführen, soweit eine Förderung ausgereicht wird. Die grundsätzliche Entscheidung über die Förderwürdigkeit steht derzeit noch aus.“ Die Förderung soll dann nach seinen Worten nach der „Richtlinie über die Mitfinanzierung der Investitionen in den Bau von Radwegen in kommunaler Baulast“ erfolgen.

„Im Herbst 2008 hatten wir in Strohkirchen die erste Beratung zum Thema des Radwegebaus entlang der K 22. Damals hatten wir uns nachdrücklich über die Notwendigkeit des Radweges verständigt“, macht Bürgermeister Detlef Christ auf den Beginn des Antragsverfahrens im SVZ-Gespräch aufmerksam. Jetzt ist er guter Hoffnung, dass es in diesem Jahr mit dem Bau losgehen kann, wenn die Förderung kommt. „Den Gemeinden entstehen hierbei keine Kosten. Die übernimmt der Bauherr“, so Detlef Christ weiter im SVZ-Gespräch.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn der Radweg jetzt gebaut werden kann, weil die Trasse für uns genauso wichtig ist, wie für Picher“, macht Bärbel Romanowski deutlich.

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