Ludwigslust : Neuer Elbsandstein für den Zugang

Steinmetzmeister Thomas Mahnke (unten) erläutert, wie die Stufen fachgerecht verlegt werden können.  Fotos: andreas münchow
1 von 2
Steinmetzmeister Thomas Mahnke (unten) erläutert, wie die Stufen fachgerecht verlegt werden können. Fotos: andreas münchow

Sanierung des Eingangsbereiches vor der Ludwigsluster Stadtkirche: Verantwortliche trafen sich zur Baubegehung

23-49349880_23-66107806_1416392167.JPG von
03. Juni 2015, 09:58 Uhr

Die eine Sandsteinstufe ist neu, die andere Stufe sozusagen geflickt. Beide sollen demnächst in den sanierten Zugang zur Ludwigsluster Stadtkirche (SVZ berichtete) eingebaut werden. Hier fand jetzt eine Baubegehung statt, an der unter anderem Experten der Denkmalpflege und der Kirche teilnahmen. Bauleiter Thomas Rebhan vom Ludwigsluster Büro Architekten und Ingenieure Kaschig+Schilling erläuterte zunächst den Stand der Sanierungsarbeiten und den geplanten Fortgang. Den Zugang zur Stadtkirche soll künftig sozusagen ein Mix aus alten Stufen, die gereinigt bzw. restauriert wurden, sowie neuen Stufen bilden, die Ende Juni aus Sachsen geliefert werden.

Steinmetzmeister Thomas Mahnke hatte mehrere Stufen zur Baubegehung mitgebracht, damit sich die Experten ein Bild machen konnten. Thomas Rebhan erläuterte: „Der mittlere Teil des Zugangs soll komplett aus neuen Stufen bestehen, alte Stufen dagegen sollen am Rand verlegt werden.“ Wobei aber auch darauf geachtet werden soll, dass nicht ausschließlich stark verschlissene neben ganz neuen Stufen gelegt werden sollen und so eine extreme Trennlinie entsteht.

In Mahnkes Unternehmen wurden bzw. werden insgesamt 42 Stufen-Steine saniert, die bereits früher im Zugang lagen. Das ist weniger als die Hälfte der ursprünglich dort gelegenen Stufen. Damit werden künftig über 50 Prozent der Stufen aus neuem Elbsandstein bestehen. Die weitere Nutzung alter Stufen erfolgt im Sinne der Denkmalpflege, die bei der Sanierung ein gewichtiges Wort mitzureden hat.

Ferner wurde während der Baubegehung darauf hingewiesen, dass bei der Neuverlegung alter und neuer Stufen ein gewisser Höhenunterschied der Stufen-Steine zu beachten ist, der ausgeglichen werden muss. Grund: Die alten Steine, die seit Jahrhunderten im Zugang lagen, sind ausgewaschen und abgetreten, dadurch niedriger als die neuen Steine.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen