Ludwigslust : Neue Überweisung kein Problem

Die Übergangszeit ist ab 1. Februar auch für Privatkunden vorbei. Dann gelten für Überweisungen nur noch IBAN und BIC.
Die Übergangszeit ist ab 1. Februar auch für Privatkunden vorbei. Dann gelten für Überweisungen nur noch IBAN und BIC.

Die meisten Bankkunden haben sich auf das Ende der klassischen Variante mit Kontonummer und Bankleitzahl eingestellt

von
12. Januar 2016, 17:29 Uhr

Der 1. Februar ist für Bankkunden ein wichtiges Datum. Dann endet die Übergangsfrist, in der Privatkunden für die Überweisung noch Kontonummer und Bankleitzahl angeben konnten. Für private Banknutzer hatte der Gesetzgeber eine Übergangsfrist von zwei Jahren eingeräumt. Ab dem Stichtag gelten nur noch die internationale Kontonummer IBAN (International Bank Account Number) und die internationale Bankleitzahl BIC (Business Identifier Code). Es dürfte ein reibungsloser Übergang werden, denn die übergroße Zahl der Bankkunden aus der Region hat das neue Procedere angenommen.

„Viele Kunden haben sich bereits jetzt an die neuen Zahlen gewöhnt. Neun von zehn Aufträgen im Privatkundengeschäft sind schon heute SEPA-fähig“, so Kai Lorenzen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. SEPA ist die englische Abkürzung für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Lorenzen weist darauf hin, dass die Sparkasse ab dem 1. Februar 2016 nur noch Überweisungsträger im SEPA-Format annehmen darf. Das Geldinstitut hat seine Kunden noch einmal extra darüber informiert.

Das trifft auch auf die anderen Institute zu. Zum Beispiel bei der Deutschen Bank. 80 Prozent der Kunden hätten sich bereits an das neue Procedere gewöhnt, sagt ein Mitarbeiter aus der Ludwigsluster Geschäftsstelle. Vor allem einige ältere Kunden seien es, die noch Schwierigkeiten mit dem neuen System hätten.

Die allermeisten VR-Bank-Kunden haben sich ebenfalls auf die geänderten Verhältnisse eingestellt, bestätigt der SEPA-Beauftragte der Bank, Roland Suhr. Die Kunden seien noch einmal auf das Ende der klassischen Überweisung mit Kontonummer und Bankleitzahl hingewiesen worden. „Wir sehen keine Probleme“, sagt Suhr.

Die Struktur der IBAN ist stets gleich: Sie beginnt mit der Länderkennung (DE für Deutschland) und einer zweistelligen Prüfziffer. Dann folgen die achtstellige Bankleitzahl und die zehnstellige Kontonummer. Wer dieses System verinnerlicht, hat bei der Umstellung keine Probleme. „Unsere Kunden finden ihre IBAN und den BIC unter anderem auf ihrem Kontoauszug sowie auf der Rückseite der neuen SparkassenCards“, so Sparkassenchef Lorenzen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen