Neustadt-Glewe : Neue Treppe ist das Schmuckstück

Pastorin Silke Draeger freut sich über die schmucke Holztreppe, die ins Obergeschoss führt. Fotos: münchow / archiv
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Pastorin Silke Draeger freut sich über die schmucke Holztreppe, die ins Obergeschoss führt. Fotos: münchow / archiv

Sakristei der Stadtkirche „St. Marien“ zu Neustadt-Glewe erstrahlt nach Sanierung in neuem Glanz.

svz.de von
15. Juni 2016, 19:00 Uhr

Unverputzte Wände, die zum Teil mit Platten verklebt waren, Risse im Mauerwerk, ein Fußboden, der eigentlich keiner war – so sah die Sakristei der Stadtkirche zu Neustadt-Glewe noch vor einigen Monaten aus. Alles Geschichte, denn jetzt erstrahlt der Raum in neuem Glanz – nach erfolgter Sanierung.

Weiße Wände sorgen für eine angenehme, aber nicht aufdringliche Helligkeit. Ein geplantes Oberlicht als Abschluss der Sanierung soll diese Atmosphäre künftig noch verstärken. Ein kleiner Altartisch und gegenüber ein Schrank für die Paramente gehören zur Einrichtung. Neu ist auch die Elektrik. Schmuckstück aber ist die Holztreppe in das Obergeschoss, die Tischlermeister Bernd Möller gebaut hat.

„Viele Menschen haben geholfen, damit unsere Sakristei wieder genutzt werden kann“, sagt Pastorin Silke Draeger. Engagiert hätten sich besonders Mitglieder des Fördervereins zur „Erhaltung der Evangelischen Stadtkirche Neustadt-Glewe“, aber auch andere Helfer, darunter Handwerker. So restaurierte Maurermeister i. R. Manfred Hesler unter anderem die rissigen Wände und Tischlermeister Möller baute, wie schon erwähnt, die Treppe. Allen Helfern gebühre der entsprechende Dank, betont Pastorin Silke Draeger.

Verwirklicht werden konnte das Sanierungsprojekt auch dank von Konzerten und anderen Veranstaltungen, die der Förderverein organisiert hat. Deren Einnahmen wurden gespendet und kamen der Erneuerung der Sakristei zugute, so Pastorin Silke Draeger.

Sie kann die Sakristei der im 14. Jahrhundert errichteten Stadtkirche „St. Marien“ nun wieder für deren eigentlichen Zweck nutzen. „Die Sakristei ist ein Ort der Ruhe, in dem ich die Gottesdienste in entsprechender Atmosphäre vorbereite“, sagt Silke Draeger. Und dann bietet die Sakristei der Pastorin natürlich auch die Möglichkeit, sich hier für die Gottesdienste entsprechend umzuziehen.

Bereits in den Vorjahren war das Dach der Stadtkirche in insgesamt drei Etappen erneuert worden (SVZ berichtete). Mit der Sakristei wurde nun die Sanierung des Gotteshauses fortgesetzt.

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