zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

20. November 2017 | 05:07 Uhr

Grabow : Neue Technik für Grabower Wehr

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Landrat übergibt Fördermittelbescheid über 145.000 Euro für ein modernes Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug vom Typ HLF20

Brandlöschung, Bergung und Sicherung nach Unfällen, Havarieeinsätze nach Sturm und Wasserschäden und vieles mehr – die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr werden immer vielfältiger und umfangreicher. Und mit der Fertigstellung der A14 kommen weitere Aufgaben für die Kameradinnen und Kameraden der FFw Grabow hinzu. „Wir setzen alles daran, die Einsatzfähigkeit der Grabower Feuerwehr auch künftig zu sichern, sowohl personell als auch in puncto Ausbildung“, so Wehrführer Ulf Bennöhr.


Fokussiert auf schnelle Stadtentwickung


Doch dafür ist natürlich auch eine moderne und zukunftsfähige Technik notwendig. Seit längerem laufen daher die Vorbereitungen zur Anschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeugs (HLF). Landrat Rolf Christiansen konnte nun den Fördermittelbescheid in Höhe von 145  000 Euro übergeben. Lobend äußerte sich der Chef der Kreisverwaltung über die Entwicklung in der Eldestadt. Hier habe man erkannt, dass es wichtig ist in die Zukunft zu investieren. „Es gibt Regionen in unserem Land, da werden Fördergelder einfach nicht genutzt. Nicht, weil man die Eigenmittel dafür nicht hatte, sondern schlicht, weil man es über Jahre versäumt hat das personelle Know-how entsprechend anzupassen.“ In Grabow ist es allein im vergangenen Jahr gelungen, mehr als zwei Millionen Euro an Fördermitteln zu akquirieren. Das zeige, wie schnell und konsequent man hier die Stadtentwicklung voran treibt. „Unsere Feuerwehr technisch auf einen modernen Stand zu bringen, ist eine Herzensangelegenheit unserer Stadtvertretung. Dafür investieren wir gern unseren Eigenanteil als Stadt in Höhe von 145  000 Euro. Jeden Tag setzen die Kameradinnen und Kameraden ihr Leben für unsere Bevölkerung aufs Spiel. Daher sollte es nicht nur unsere Pflicht sein auch dafür zu sorgen, dass sie vernünftig ausgebildet und vor allem modern ausgestattet sind“, so Stadtvertretervorsteher Dirk Dobbertin.

Das künftige HLF 20 wird durch eine Drittelung aus Mitteln des Kreises, einer Sonderbedarfszuweisung des Landes und den Eigenmitteln der Stadt finanziert. Somit stehen im nächsten Jahr 435  000 Euro im Haushalt bereit, um dieses Fahrzeug auch mit der erforderlichen Technik ausstatten zu können. „Wir alle wollen, dass unsere Stadt weiter wächst. Doch das können wir nur mit einer gut ausgestatteten Feuerwehr. Deshalb freut es mich, dass wir als Stadt zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden und der Stadtvertretung in diesem Punkt an einem Strang ziehen. Langes Diskutieren und Überlegen bringt uns hier nicht weiter, denn am Ende steht die Sicherheit von uns allen“, so Bürgermeister Stefan Sternberg.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen