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Ludwigsluster Tageblatt

22. November 2017 | 19:31 Uhr

Grebs-Niendorf : Neue Straße für die Grebser

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Investition dank Bodenordnungsverfahren möglich / In diesem Jahr soll Weg in Schlesin befestigt werden

von
erstellt am 18.Jan.2015 | 16:08 Uhr

Vorbei die Zeiten der Schlammschlachten in der Straße Am Sportplatz in Grebs. Rund 40 Jahre nach dem Bau der Wohnhäuser haben die Anlieger endlich eine befestigte Straße bekommen. „Das war dringend nötig. Der Weg befand sich in einem ganz schlimmen Zustand. Bei anhaltendem Regenwetter stand das Wasser hier manchmal kniehoch“, sagt Bürgermeister Detlef Schranck und weist auf den Eingang des Gemeindehauses. Die gepflasterte Fahrbahn, Gehweg und Beleuchtung sind bereits fertiggestellt. „Es laufen nur noch Restarbeiten“, erklärt Gerd Bade vom Bauamt des Amtes Dömitz-Malliß.

Der rund 195 000 Euro teure Ausbau der Straße erfolgte über das Bodenordnungsverfahren, in dem sich die Gemeinde Grebs-Niendorf seit 2005 befindet. Dadurch konnte ein Teil der Kosten – rund 127 000 Euro – über Fördermittel von Land und Europäischer Union gedeckt werden. „Die Zusammenarbeit mit dem StALU (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt, d. Red.) und dem Bauamt hat da sehr gut geklappt“, lobt der Bürgermeister. „Darauf sind wir angewiesen.“

Auch in diesem Jahr hat die Gemeinde, zu der die Ortsteile Grebs, Niendorf, Menkendorf und Schlesin gehören, noch einiges vor. So wird im Feuerwehrgerätehaus der Niendorfer Wehr eine Absauganlage installiert, die die Abgase beim Starten und Herausfahren des Fahrzeugs eliminiert. „In Schlesin wollen wir den Weg zu den Rögnitzwiesen pflastern und den Bereich der Bushaltestelle neu asphaltieren“, kündigt der Bürgermeister an.

Finanziell gelange seine Gemeinde allmählich an die Grenze, sagt Detlef Schranck. Um den gemeindlichen Anteil am Ausbau der Straße Am Sportplatz zu finanzieren, habe man einen Investitionskredit aufgenommen. „Das ist auch in Ordnung. Schließlich profitieren davon auch spätere Generationen noch.“ Solange es Fördermittel gibt, wolle die Gemeinde diese nutzen, um in die dörfliche Infrastruktur und das Dorfbild in allen Ortsteilen zu investieren.

Doch mittlerweile werde es für die Gemeinde schon immer schwieriger, die laufenden Aufgaben zu bezahlen. Straßenunterhaltung, Baumpflege, einschließlich des Kampfes gegen den Eichenprozessionsspinner, Winterdienst und anderes mehr seien ein riesiger Aufwand. „Unsere Rücklagen sind aufgebraucht. Ich denke, dass wir Ende des Jahres auch einen Kassenkredit aufnehmen müssen, um die laufenden Ausgaben decken zu können“, blickt der Bürgermeister voraus.

Trotzdem will seine Gemeinde noch das eine oder andere Vorhaben anschieben. So möchte der Bürgermeister die Orte weiter begrünen und die Straßenbeleuchtung auf LED umstellen. Das würde Stromkosten sparen. 

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