„Kunst im Raum“ in Grabow : Neue Skulpturen schon skizziert

Mit der Kleinplastik von Floerke und Reuter auf dem Kirchenplatz wurde das Projekt „Kunst im Raum“ in der Grabower Altstadt eröffnet. Weitere Skulpturen sollen das Stadtbild im nächsten Jahr bereichern.
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Mit der Kleinplastik von Floerke und Reuter auf dem Kirchenplatz wurde das Projekt „Kunst im Raum“ in der Grabower Altstadt eröffnet. Weitere Skulpturen sollen das Stadtbild im nächsten Jahr bereichern.

Für das Projekt „Kunst im Raum“ in der Grabower Altstadt werden im nächsten Jahr drei weitere Plastiken aufgestellt

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21. November 2017, 21:00 Uhr

Es begann mit Floerke und Reuter und wird jetzt mit Guste Trahn fortgesetzt: Das Projekt „Kunst im Raum“ in der Grabower Altstadt. „Das bekannte Grabower Original Guste Trahn wird als Plastik in der Woche vor Weihnachten an der Rehberger Brücke vor dem Heimatmuseum aufgestellt“, wirft Bürgermeister Stefan Sternberg schon einmal einen Blick voraus.

Im April 2016 fand die erste von Künstler Bernd Streiter geschaffene Bronzeskulptur ihren Platz zwischen Kirche und Rathaus: Der langjährige Grabower Bürgermeister Dr. Franz Floerke und der Dichter Fritz Reuter waren nun als Freunde zumindest auf diese Weise wiedervereint. Die Installation des Kunstwerks bildete den Auftakt zum Projekt „Kunst im Raum“.

„Insgesamt wollen wir fünf Skulpturen auf Granitsockeln an markanten Stellen im Stadtbild aufstellen, die Einheimischen und Gästen einige interessante Aspekte der Stadtgeschichte erzählen sollen. Es sind sowohl Persönlichkeiten als auch Figuren, die an die reiche Handwerks- und Industriegeschichte erinnern“, erläuterte Bürgermeister Stefan Sternberg gestern im Gespräch mit der SVZ.

Nach Guste Trahn werden dann drei weitere Skulpturen im nächsten Jahr folgen. „Einmal soll die Vergoldertradition der Stadt Grabow mit der Goldleistenfabrik gezeigt werden, dann geht es um das Erbmühlenrecht der Erbmühle Bolbrügge und ebenso wird es ein Motiv zur Rosebrauerei geben, in der das erste Porterbier Deutschlands gebraut wurde“, sagte Stefan Sternberg. Die Skizzen zu den Motiven stammen von Bernd Streiter. „Die Umsetzung liegt natürlich ganz in der Intention des Künstlers. Wir haben ihm als Vorlage historische Dokumente und Fotos zur Verfügung gestellt“, ergänzt Kathleen Bartels aus der Stabsstelle der Stadt Grabow. Die interessanteste Skulptur wird das Motiv zur Familie Heinsius als Begründer der Goldleistenfabrik sein, die Plastik soll am Hafen gegenüber dem Goldleistengelände ihren Platz bekommen. Die Mühlenskulptur wird auf dem Pferdemarkt aufgestellt und die Bierbrauerplastik am Maschinenhaus. „Damit beziehen wir uns auf die Geschichte großer Unternehmen und Traditionen in Grabow. Die Informationen finden sich dann auch in einer Broschüre wieder, die mit einem Medienguide verbunden, den Gästen der Stadt einen schönen Rundgang durch Grabow ermöglicht“, so Stefan Sternberg. Das Projekt „Kunst im Raum“, das vom Infrastrukturministerium über die Städtebauentwicklung gefördert wird, ergänzt das aktuelle Vorhaben, dem Heimatmuseum mit einem neuen Konzept mehr Attraktivität zu verleihen. „Wir können deutlich sagen, dass mit dem Museumskonzept und der Stadtsanierung die Geschichte der Unternehmen erzählt wird, was bedeutend für Grabow ist“, so der Bürgermeister. „Das eine ergänzt das andere und auf diese Weise wollen wir die bunte Stadt an der Elde ein Stück weit mehr erlebbar machen für Besucher und Einheimische gleichermaßen.“

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