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Ludwigslust : Neue Radfahrerbrücke nimmt Formen an

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Die Fußgänger-/Radfahrerbrücke in Ludwigslust nimmt immer mehr Formen an, von der Stiftseite her sind die Schalungsarbeiten und die Schalung für die Widerlager zu 80 Prozent abgeschlossen.

Ludwigslust | Die Fußgänger-/Radfahrerbrücke nimmt immer mehr Formen an, von der Stiftseite her sind die Schalungsarbeiten und die Schalung für die Widerlager zu 80 Prozent abgeschlossen. Das gab am Freitag im Gespräch mit der SVZ Jens Gröger, der Fachbereichsleiter Stadtentwicklung und Tiefbau der Stadt Ludwigslust, bekannt.

Im August dieses Jahres wurde der Firma Martens als Hauptauftragnehmer der Auftrag zum Neubau der Brücke erteilt, im September wurde mit den Arbeiten begonnen.

Die Fundamentarbeiten sind aktuell beendet, auch die Ausführungsplanung und die statistischen Berechnungen sind weitestgehend abgeschlossen. Die neue Fußgänger-/Radfahrerbrücke ist der Ersatz für den vor Jahren wegen Baufälligkeit abgerissenen Vorläufer, den so genannten Katzenbuckel. Im Laufe der Zeit waren Bürgerforderungen immer lauter geworden, die so entstandene künstliche Zweiteilung der Stadt zu beenden.

"Der Katzenbuckel wurde vor gut einem Jahr abgerissen, das Bauwerk hatte irreparable Schäden, so dass ein Ersatzneubau unumgänglich wurde", so Jens Gröger, der ergänzt, dass jetzt die Bauleute zwar eine Pause eingelegt haben, aber gleich in der zweiten Januarwoche mit der Baumaßnahme fortfahren werden. Dann werde mit den Schalungsarbeiten auf der zweiten Seite gegenüber der Paschenstraße begonnen.

Im Anschluss daran folgen die Betonierarbeiten für die Widerlager, das wird wahrscheinlich in der zweiten Kalenderwoche erfolgen. Aber das hängt natürlich auch in ganz erheblichem Maße von der Witterung ab, so der Fachbereichsleiter. Die Arbeiten beginnen wieder auf der Stiftseite, da hier die Widerlager schon vorhanden sind. Ziel ist es, die Baumaßnahme bis Ende April fertigzustellen.

"Bei diesem Projekt sind sehr viele vorbereitende Arbeiten zu bewältigen, so wird der Überbau, also das Teil, was zwischen den Widerlagern einzuhängen ist, in Werkstätten in Lubmin vormontiert." Der Bau der Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Anlagen der DB AG im Zuge der Neustädter Straße ist nach Aussage von Jens Gröger hinsichtlich Planung und Ausführung ein anspruchsvolles Bauwerk. Es ist ca. 40 Meter lang, der Abschnitt zwischen den Widerlagern, die selbst zwölf Meter hoch sind, ist 34 Meter lang. "Wir haben hier vor Ort sehr viele Gewerke, die von der Konstruktion her eingesetzt werden", sagt Jens Gröger.

Der Treppenturm wird als Stahlkonstruktion ausgeführt, der Überbau besteht aus Stahl und einer Glas-Faser-Konstruktion. Die Technologie und Realisierung liegen in den Händen des Planungsbüros IBD in Raben Steinfeld. Wie Fachbereichsleiter Jens Gröger weiter mitteilte, ist der Parkplatz am so genannten "Eierlager" aktuell gesperrt, weil hier ab Ende Januar die Endmontage des Überbaus erfolgt.

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erstellt am 26.Dez.2011 | 07:33 Uhr

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