zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

18. November 2017 | 13:18 Uhr

Loosen : Neue Pötte aus dem heißen Ofen

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Christoph und Melanie Bader aus der Keramikwerkstatt Loosen luden zur Sommer-Pott-Party in ihre Galerie am Dorfteich

von
erstellt am 31.Jul.2017 | 07:00 Uhr

Teller, Töpfe, Tassen, Schalen und Schüsseln in den verschiedensten Farben und Motiven stehen aufgebaut im Verkaufsraum der Galerie am Dorfteich in Loosen. Jörg-Peter Lorz und seine Frau Marion begutachten eine Tasse aus dem Sortiment. Das Ehepaar aus Alt Meteln kennt Christoph und Melanie Bader schon seit zwölf Jahren.

„Kennengelernt haben wir Christoph Bader auf einem Weihnachtsmarkt in Wismar, und das, was er angeboten hat, gefiel uns“, sagt Marion Lorz. Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie auch immer wieder zu Töpfermärkten gefahren, wenn sie wussten, dass die Baders auch da sind. Das Ehepaar Lorz ist seitdem großer Fan der Keramik, wie sie in der Werkstatt in Loosen entsteht und auch wieder am vergangenen Wochenende bei der Sommer-Pott-Party von Melanie und Chrsitoph Bader zu bewundern und natürlich auch käuflich zu erwerben war. „Wir haben mit ihm den Keramiker unserer Wahl gefunden“, so Marion Lorz. Und Ehemann Jörg-Peter ergänzt: „Die Geschmacksrichtung von Christoph Bader stimmt mit unserer überein, was Muster und Farben betrifft. Wir haben auch nachgefragt, ob er das und jenes machen könnte, was uns als Idee vorschwebt. Und das klappt auch.“ Die Gäste aus Alt Meteln, die schon seit Jahren bei Christoph Bader bestellen, holen sich an diesem Tag zwei Teller ab, dazu einen Übertopf, Kerzenhalter und eine Öldippschale. „Wir kommunizieren mit den Baders per e-Mail, und wir bekommen auch immer wieder die neuesten Infos von den Veranstaltungen, auf denen Christoph Bader dabei ist“, so Jörg-Peter Lorz.

Inzwischen ha sich der Verkaufsraum mit weiteren Besuchern gefüllt. Für Helga Wodke aus Moraas ist der Ausflug nach Loosen eine Pemiere. „Ich bin heute zum ersten Mal hier“, sagt die Moraaserin, die sich die Ware in den Vitrinen anschaut. „Mir gefällt die salzglasierte Steinzeugkeramik, sie sieht schön und elegant aus. Und wenn ich hier das Richtige finde, dann nehme ich auch etwas mit nach Hause“, lacht Helga Wodke. Hausherr Christoph Bader freut sich über die Resonanz auf seine Sommer-Pott-Party, die große Zahl der Besucher am Sonnabend war zunächst aufgrund des Regenwetters nicht unbedingt zu erwarten. „Aber unsere Stammkunden kommen eigentlich immer, wenn wir einladen“, sagt Christoph Bader, während Ehefrau Melanie die Gäste mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen bewirtet. „An diesem Wochenenende präsentieren wir die Arbeit von gut drei Wochen. Am vergangenen Montag haben wir den Ofen angeheizt, die Brenndauer war mit 14 Stunden recht erfreulich“, so der Keramiker. Es ist der 25. Brand in dem Ofen, der 2015 erstmals in Betrieb genommen wurde. „Seit 15 Jahren stellen wir holzgebranntes Steinzeug her, von innen ausglasiert und von außen bemalt.“ Über 14 Stunden wird der Ofen hochgeheizt, 1300 Grad herrschen dann auf der letzten Strecke des Brandes. Christoph Bader: „Während der Höchsttemperatur wird dann eine Stunde lang alle zehn Minuten eine Mischung aus Holzspänen, Salz und Soda hinzugefügt. So entsteht die glänzende Oberfläche an den Außenseiten. Die Salzglasur außen hat den höchsten ästhetischen Wert, das, was die Kunden wünschen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen