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Ludwigsluster Tageblatt

22. November 2017 | 23:24 Uhr

Ludwigslust : Neue Designs für die Handybox

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Junge Erfinder entwickeln „Telefonzelle 2.0.“ weiter und suchen sich für ihre Ideen Unterstützung aus der Bevölkerung.

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Einfach mal das Handy beiseite legen und sich mit den Menschen um sich herum unterhalten und die gemeinsame Zeit genießen, egal ob mit Freunden, Familie oder den Arbeitskollegen. Dieses Ziel verfolgen vier junge Erfinder, zum Großteil aus der Ludwigsluster Region stammend, mit ihrer „Telefonzelle 2.0“ (SVZ berichtete). Eine faltbare Box aus Karton, in der die Handys eingesperrt werden und die echte Kommunikation dadurch gefördert werden soll. Nun planen die jungen Männer weitere Designs der Telefonzelle und außerdem auch ein ganz neues Projekt.

„Erst kürzlich haben wir bei unserer Druckerei rund 1600 Telefonzellen bestellt“, berichtet Christopher Heinsohn, einer der Gründer, stolz. Die Nachfragen nach der kleinen Box sind groß, von Schleswig-Holstein bis runter nach Bayern werden sie mittlerweile verschickt. „Erst neulich haben wir ein Bild von einem Stammtisch in Bayern zugeschickt bekommen, die nun auch ihre Handys verbannen“, so Christopher Heinsohn. In den letzten Monaten hat sich bei den Erfindern viel getan. So wurde ein Werbefilm gedreht, der Internetauftritt erweitert und neue Designs entwickelt. Außerdem ist die Telefonzelle jetzt auch bei Amazon gelistet.

Den Kommunikationskiller gibt es nun auch als Weihnachts-Edition und in der neutralen Variante für zum Beispiel Freunde oder Familie. „Da gibt es jetzt statt des Trinkspiels kleine Strafen für denjenigen, der zuerst zum Handy greift“, erklärt Christopher Heinsohn. Dazu zählt zum Beispiel das Erzählen eines Witzes oder gar das Ausschalten des Handy.

Um ihre Ideen und Projekte jetzt auch umsetzen zu können, holen sich die jungen Gründer Unterstützung durch so genanntes Crowdfunding. „Wir haben unsere Idee auf einer Plattform vorgestellt und bitten nun Leute, in uns und die Telefonzelle zu investieren“, so Christopher Heinsohn. Die Aktion läuft noch bis Montag, 20. November, und jeder kann die Telefonzelle finanziell unterstützen. Die Erfinder hoffen, dass sie ihr Ziel bis zum Ende der Aktion erreichen und so Geld in die Entwicklung neuer Boxen investieren können.

Vor kurzem entwickelten die vier Freunde dann noch ein neues Projekt. „Es steht im Zusammenhang mit der Telefonzelle. Im Großen und Ganzen geht es dabei um mehr Sicherheit und Verantwortung im Straßenverkehr in Bezug auf Handys“, so Christopher Heinsohn. Um was es sich genau handelt, soll vorerst noch geheim bleiben. Im Vordergrund stehe jetzt erst einmal die Erreichung des Crowdfunding-Ziels und die weitere Etablierung der Telefonzelle.

www.telefonzelle.info
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