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Finanziell und personell am Ende : Naturerlebniszentrum Drusenhorst vor dem Aus

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Das Naturerlebniszentrum des Freizeitzentrums Zebef in Drusenhorst am Ortsausgang Ludwigslust in Richtung Boizenburg macht dicht. Zum 1. Januar sind alle Messen gesungen. Das Zebef kann die Einrichtung nicht mehr halten.

ludwigslust | Das Naturerlebniszentrum des Freizeitzentrums Zebef in Drusenhorst am Ortsausgang von Ludwigslust in Richtung Boizenburg macht dicht. Zum 1. Januar kommenden Jahres sind hier alle Messen gesungen. Das Zebef kann die Einrichtung finanziell und personell nicht mehr halten, hatte Inga Hinrichs, noch Geschäftsführerin des Freizeitzentrums, jüngst mitgeteilt.

Nun hat die Stadt Ludwigslust das Problem, die Immobilie wieder einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, denn sie ist Eigentümerin des Gebäudes. Die Stadt habe ein Verkehrswertgutachten beim Gutachterausschuss des Landkreises in Auftrag gegeben, informiert die stellvertretende Bürgermeisterin Petra Billerbeck. Wenn das vorliegt, soll die Immobilie veräußert werden, vorzugsweise an einheimische Bieter. Hat das keinen Erfolg, wird die Immobilie auch überregional angeboten.

Ludwigslusts Bürgermeister Reinhard Mach hatte darüber hinaus bereits in der vergangenen Woche die Absicht der Verwaltung kundgetan, dem Leerstand von Häusern in der Stadt zu begegnen. Dazu will er Konzepte entwickeln lassen.

Für das Gästehaus und Naturerlebniszentrum in Drusenhorst ist aber erst einmal Winterschlaf angesagt. Momentan liegt es verwaist da, mit seinen Anlagen drum herum - Spielplatz und Schautafeln - die von besseren Zeiten des Objektes künden. Zu den traditionellen jährlichen Haustiertagen des Zebef e.V. kamen zahlreiche Familien nach Drusenhorst. Es gab stets ausgiebig Gelegenheit, mit Pferd, Huhn, Schaf und Co. auf Tuchfühlung zu gehen. Untergebracht waren hier auch die Teilnehmer des internationalen Workcamps der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, die dem Haus einen europäischen Touch verliehen. Jugendkulturtage, Umweltbildung… die Liste der Angebote ließe sich fortsetzen.

Es bleibt dem Haus in Drusenhorst mit seiner idyllischen Lage zu wünschen, dass die Zwangsruhe nicht lange anhalten möge.

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erstellt am 21.Dez.2011 | 06:54 Uhr

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