Ludwigslust : Nacht voller Kunst und Kultur

Akteure der Veranstaltung werben für die 10. Ludwigsluster Kunst- und Kulturnacht: Ursel Sanguinette, Steffen Janka, Regina Prey, Evelyn Wegner und Andrée Roth (v. l. n. r.).
Akteure der Veranstaltung werben für die 10. Ludwigsluster Kunst- und Kulturnacht: Ursel Sanguinette, Steffen Janka, Regina Prey, Evelyn Wegner und Andrée Roth (v. l. n. r.).

„Kukuna“ lädt am 10. September zum zehnten Mal an verschiedene Ort in Ludwigslust ein / 21 Stationen öffnen ihre Türen

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20. August 2016, 07:00 Uhr

Am 10. September, einem Sonnabend, öffnen 21 Orte in der Ludwigsluster Innenstadt ihre Türen für Kunst- und Kulturbegeisterte. Die 10. Kunst- und Kulturnacht steht auf dem Terminkalender. Einige Akteure des Abends zwischen 19 und 24 Uhr haben dieser Tage einige Einblicke in das zu erwartende Geschehen gewährt. „Es wird sehr viel Musik dabei sein“, sagt Evelyn Wegner. Sie ist Mitarbeiterin für Kultur in der Ludwigslust-Information und hält die Fäden der Kunst- und Kulturnacht, kurz „Kukuna“ genannt, in der Hand. So seien insgesamt 15 Dudelsäcke und zehn Gitarren an diesem Abend zu hören. „Ludwigsluster tun etwas für Ludwigsluster“, so lässt sich das Motto der Veranstaltung umschreiben.

In der Rosettistube Am Bassin werden zum Beispiel die „Ludwigsluster Schreiberlinge“ Christa Hilscher, Ursel Sanguinette, Sandra Schümann, Cristine Möbius und Günter Möller selbstverfasste Geschichten und Gedichte über Leben und Liebe zu Gehör bringen. Die musikalische Umrahmung übernimmt Inna Kampka auf der Violine. „Wir freuen uns bereits auf diesen kulturellen Höhepunkt und sind gespannt darauf, wie die Text und die Musik auf Besucher wie auf die Darbietenden wirken“, so Ursel Sanguinette.

Wer diesen Abend mitgestaltet, ist für seinen Bereich auch zuständig. Das gibt dem Geschehen eine individuelle Note. Und so darf man gespannt sein auf das Geschehen in der Sanddorn- und Braumanufaktur, Friedrich-Naumann-Allee 26 („Storchennest“). Dort ist die Rock-Pop-Schmiede Göhlen mit „Musik, die Freu(n)de macht“, zu hören. Auf dem Hof der Familie Prey in der Schlossstraße 33 liest Prof. Dr. med. Peter Clemens aus Schwerin Geschichten von Otto Kaysel. In der Kunststube von Jörg Thomas und Andrée Roth sollen die Schätze der Erde in Kunst und Natur erlebbar werden. Malerei in Pastellkreide wird gezeigt, Mineralien aus diversen Steinbrüchen sind zu beschauen.

Der 10. September ist der Vorabend des Tages, an dem Denkmale sich den Interessierten präsentieren. So werden auch drei denkmalgeschützte Gebäude an diesem Abend privat Besuchern geöffnet.

Und so funktioniert das Prinzip der Ludwigsluster Kunst- und Kulturnacht: Es wird einmalig ein Eintritt von fünf Euro pro Person erhoben, der für alle Orte gilt. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Einlassbänder und Informationen gibt es an allen Veranstaltungsorten und in der Ludwigslust-Information. Der Preis ist der gleiche geblieben wie in den vergangenen Jahren. „Es wird zwar alles teurer, aber wir wollen da nicht mitmachen“, sagt Regina Prey, eine der Akteurinnen, dazu.

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