Hohewisch/Neustadt-Glewe : Nach vermisster Person gesucht

Zur Erinnerung gab es ein Foto aller Teilnehmer.
Zur Erinnerung gab es ein Foto aller Teilnehmer.

Jugend- und Kinderfeuerwehren aus Hagenow, Hohewisch und Neustadt-Glewe absolvierten ihren traditionellen 24-Stunden-Herbsttag

svz.de von
05. November 2014, 07:00 Uhr

Mitglieder der Jugend- und Kinderfeuerwehren absolvierten kürzlich wieder ihren traditionellen 24-Stunden-Herbsttag. Eingeladen zu dieser Zusammenkunft hatten die Jugendwarte der Feuerwehren Hohewisch, Hagenow und Neustadt-Glewe. Seit fast zehn Jahren gibt es diese Veranstaltung.

Nach der üblichen Belehrung wurden die 45 jungen Kameradinnen und Kameraden zum ersten Einsatz geschickt, nämlich in die Quartiere zum Betten machen.

Nach dem gemeinsamen Abendessen ertönte auch schon der Alarmton: „Achtung Einsatz! Vermisste Person im Tuckhuder Wald.“

Dazu war ein einige 100 Quadratmeter großes Gebiet im Dunkeln zu durchsuchen, und zwar Meter für Meter. Damit aber kein Strauch und keine noch so kleine Versteckmöglichkeit übersehen werde konnte, bildeten die jungen Feuerwehrleute eine Menschenkette.

Nach langem Suchen wurde die vermisste Person endlich gefunden und musste gerettet werden. Nun galt es, sie professionell und sicher aus ihrer misslichen Lage zu befreien, was zum Glück leichter gelang als gedacht.

Nach diesem zweiten Einsatz, der den Nachwuchs-Feuerwehrleuten großen Spaß bereitete, standen die jungen Kameraden noch immer total „unter Strom“ und warteten schon ganz ungeduldig auf den nächsten Einsatz. Aber der Abend ging ohne einen weiteren Alarm zu Ende. Und im Bett grübelten alle, wann wohl der Alarmgong das nächste Mal ertönt. Am nächsten Morgen lautete dann das Einsatzstichwort; „Achtung Einsatz: Ölspur!“. Und obwohl sie eben noch im schönsten Tiefschlaf in ihren Betten gelegen hatten, waren alle Jugendlichen jetzt genauso schnell wie die Berufsfeuerwehr. An der Einsatzstelle angekommen, wurde diese erstmal gesichert. Anschließend gingen es zum Abstreuen der Ölspur. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten konnten sie nach kurzer Zeit das simulierte Öl beseitigen. Die Zeit verging wie im Fluge. Nach einer sehr ruhigen Mittagspause wurde eine Objekterkundung mit Atemschutz geübt. Mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft aller Fahrzeuge wurde der 24-Stunden-Dienst beendet.

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