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Neu Kaliss: "The Gregorian Voices" reisten durch Musikwelten : Mythische Klänge aus mächtigen Kehlen

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Das weißrussische Septett "The Gregorian Voices" begeisterte am Sonnabend das Publikum in der Neu Kalisser Kirche. Ausschließlich durch einem Kerzenlicht erhellten Altar zogen sie ihr Publikum in den Bann.

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erstellt am 06.Dez.2011 | 11:40 Uhr

Neu Kaliss | Betont satte Farbenspiele durch geschickt positioniertes Scheinwerferlicht, ansonsten ein ausschließlich durch Kerzenlicht erhellter Altar, das ist das faszinierende Portal von dem aus das weißrussische Septett "The Gregorian Voices" ihr Publikum immer wieder in den Bann zieht. Der Vokalchor kommt still, tritt still ab, besticht zwischendrin 90 Minuten lang mit Stimmen, die Sonnabend auch das Publikum in der Neu Kalisser Kirche begeisterten.

Das Männerensemble beherrscht die Welt der Töne in der Tradition der Gregorianik der russisch-orthodoxen Kirche des frühen Mittelalters wie auch das Genre verpoppter Klassiker der Neuzeit. Ob in russisch oder englisch, die "Gregorian Voices" entführten durch imposante wie ausgereifte Stimmen in eine mystische Welt, wobei ihre musikalischen Ausflüge in die Neuzeit stets zum Ursprung, den gregorianischen Chorälen, zurückkehrten. Die Sänger in den Mönchskutten fesselten die Zuhörer in Neu Kaliß gleich zu Beginn mit dem "Großen Segen". Das in ihrer Landessprache intonierte "Sanctus", das "Ave Maria" oder aus "Willkommen mein Freund" schallten in den dunklen Kirchraum wie Botschaften aus den Mündern von Heerscharen.

Im zweiten Konzertteil mischten die Männer in den Mönchskutten einige Musiktitel von den Beatles, Rod Stewart und von den Scorpions in ihren Gesangszyklus. Diese bekannten Melodien kamen an, ließen sicherlich die Menschen in den Kirchbänken näher aneinander rücken, sich an "damals" erinnern. Als besonderes gesangliches Geschenk an das Publikum verabschiedete sich das mächtig tönende Septett mit einem zart angestimmten "Oh du fröhliche…". Dann folgten zwei Zugaben.

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