Ludwigslust/Golchen : Motivation einmal anders

Fanden die Weiterbildung gelungen und anregend: Mitarbeiter der Lewitz-Werkstätten aus Ludwigslust.
Fanden die Weiterbildung gelungen und anregend: Mitarbeiter der Lewitz-Werkstätten aus Ludwigslust.

Mitarbeiter von Werk- und Wohnstätten für Menschen mit Behinderung trafen sich zum gemeinsamen Fachtag

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26. Oktober 2018, 09:17 Uhr

Der Austausch über die gemeinsame Arbeit stand im Mittelpunkt des Fachtages der Anker Sozialarbeit Schwerin, der Dreescher Werkstätten, der Werkstätten des Klosters Dobbertin und der Lewitz-Werkstätten in Golchen.

Gastgeber Jörg Klingohr hieß an zwei Tagen über 500 Betreuer, Erzieher, Physiotherapeuten und Verwaltungsangestellte der sozialen Unternehmen, die sich um Menschen mit Handicap kümmern, auf seinem Hof willkommen. Er regte in seinen Vorträgen zum Thema „Der Weg zum Team“ aber auch zum Nachdenken an. Der Diplom-Psychologe nahm das Zwischenmenschliche unter die Lupe mit Fragen wie „Was passiert zwischen Arbeitskollegen, die sich nach außen als Team, Kollektiv oder Mannschaft bezeichnen?“, „Muss Arbeit Spaß machen?“ oder „Wie kommunizieren wir miteinander?“.

Die viel zitierte Teambildung, so Klingohr, müsse täglich gelebt werden und nicht nur auf Seminaren. Ein wichtiger Aspekt: Der beste Weg gute Kollegen zu haben, ist selbst einer zu sein. Jeder, der mit anderen Menschen zusammenarbeitet, kenne bestimmte Erscheinungsweisen im Betrieb oder spezielle Kollegen-Typen. Klingohr ließ zur Illustration auch bildhafte Anleihen aus seinem „Leben” als Kunstfigur Bauer Korl durchblitzen. So erntete er zustimmendes Kopfnicken und Applaus beim Publikum für die Geschichte der beiden Pferde, die zwar ihre Kutsche von A nach B bewegten, aber nur einer der Gäule wirklich zog.

Mit dem Blick über den eigenen Tellerrand, Anregungen zum professionellen Austausch im Team und Tipps zur positiven Haltung der eigenen Arbeit, aus der die tagtägliche Motivation entsteht, gingen die Teilnehmer des Fachtages nach Hause.

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