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Ludwigsluster Tageblatt

25. November 2017 | 10:56 Uhr

Grabow : Modern wohnen am Reuter-Haus

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

WBV will in sehr guter Lage am Kießerdamm schönen Wohnraum schaffen / Nach Abriss des Hauses Nr. 13 startet im Mai der Neubau

svz.de von
erstellt am 05.Apr.2016 | 17:00 Uhr

Wohnen in der bunten Stadt an der Elde soll in Zukunft noch attraktiver werden. Nach Sanierungsvorhaben im Hufenweg 7 und 21, in der Goethestraße 25 sowie in der Kremminer Straße 1a bis 1d will die WBV Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft mbH Grabow nun nachlegen. In sehr guter Lage im Kießerdamm neuen Wohnraum zu schaffen - das ist das aktuelle Vorhaben der städtischen Wohnungsgesellschaft. Das Objekt Kießerdamm 13 wird abgerissen, die Stadtvertretung Grabow und die WBV haben sich darauf geeinigt, hier an gleicher Stelle ein neues Mehrfamilienhaus zu bauen.

„Es soll ein Angebot für altersgerechtes Wohnen sein, zugleich wollen wir damit einen städtebaulichen Missstand beseitigen“, sagte Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg im Gespräch mit der SVZ. „Das Haus ist eine Ruine, von draußen sieht es noch besser aus als von innen“, so der Verwaltungschef. „Wir wollen mit diesem Projekt attraktives Wohnen in der Innenstadt ermöglichen. Und dazu hat Ina Kruse als Geschäftsführerin der WBV ein tolles Projekt vorgelegt.“

Die Stadt wird Gelder in Höhe von 20  000 Euro aus dem Haushalt für den Abriss zur Verfügung stellen, da es sich um eine Maßnahme innerhalb der Stadtentwicklung Grabow 2020 handelt. „Wir schaffen mit dem Neubau acht Wohnungen, drei 3-Raum-Wohnungen von knapp 60 bis 80 Quadratmeter und fünf 2-Raum-Wohnungen mit rund 50 Quadratmetern“, so Ina Kruse. „Das Haus wird altersgerecht gebaut, es gibt keine Schwellen. Das Haus verfügt über einen Aufzug, jede Wohnung hat einen Balkon, es gibt Abstellflächen und Fahrradunterstellmöglichkeiten sowie kleine Schuppen“, ergänzt die Geschäftsführerin der WBV. Die Wohnungen in dieser sehr schönen Gegend erhalten einen sehr individuellen Zuschnitt mit Ess- und Wohnküchen. Auch separate Küchen sind möglich.

Bürgermeister Stefan Sternberg fügte hinzu, dass dort im Bereich Kießerdamm noch zwei Gebäude stehen, die ebenfalls baufällig sind und die die Stadt auch noch anfassen will. Zudem sollen im Zuge der Aufwertung dieses innerstädtischen Wohnbereiches Stellflächen geschaffen werden. In Kombination mit Grünflächen und Raumkanten, um am Mehrgenerationenhaus „Fritz Reuter“ mittelfristig Parkplätze zu schaffen. Was das weitere Vorgehen am Kießerdamm 13 betrifft, so wird voraussichtlich Mitte April der Abriss beginnen. Danach werden noch gut drei Wochen vergehen, ehe dann der Startschuss für den Bau des neuen Mehrfamilienhauses fällt.

„Im Februar 2017 soll das Haus dann bezugsfertig sein. Interessenten, die hier gern einziehen möchten, gibt es schon. Der Bedarf ist auf jeden Fall da, der Wohnraum ist ja nicht nur für ältere Menschen interessant, sondern auch für andere, jüngere Mieter, wo zum Beispiel ein Partner im Rollstuhl sitzt. Im Parterre gibt es rollstuhlgerechte Wohnungen“, so Ina Kruse. Bürgermeister Stefan Sternberg freut sich, dass dieses Vorhaben nun in Angriff genommen werden kann. „Das bedeutet Wohnen im kulturellen Herzen Grabows, mit der Elde vor der Haustür und in unmittelbarer Nähe des Fritz-Reuter-Hauses.“

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