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Ludwigsluster Tageblatt

20. November 2017 | 03:27 Uhr

Neu Göhren : Mobilheim auf dem Campingplatz

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Anika und Rüdiger Höffler aus Neu Göhren wollen diese Sparte auf ihrem Bootsanleger und Campingplatz weiter ausbauen

von
erstellt am 05.Aug.2014 | 07:00 Uhr

Ein Aushängeschild für den Campingurlaub ist der gestrige Morgen wirklich nicht. Aus einem grau verhangenen Himmel tröpfelt es beständig. Aber einen richtigen Camper stören ein paar missliche Regeneinlagen nicht wirklich. Er ist vielmehr ständig auf der Suche nach neuen schönen Ecken in deutschen Landen, die es per Wohnmobil, -anhänger oder Boot zu erkunden gilt.

Anika und Rüdiger Höffler legen deshalb Wert auf einen ansprechenden, weil informativen Internet-Auftritt. Sie betreiben den Bootsanleger- und Campingplatz Neu Göhren an der Müritz-Elde-Wasserstraße. Ein paar Camper sind an diesem Morgen schon da, aber das Gros wird erst in den Nachmittagsstunden erwartet, wenn das Internet studiert und die Route zum nächsten Campingplatz festgelegt ist. „Viele, die schon mal hier waren, kommen wieder“, sagt Rüdiger Höffler, der gemeinsam mit seiner Tochter das 3,3-Hektar-Unternehmen betreibt. Und was Peter Wick sagt, der hier ein Mobilheim gemietet hat, scheint die Aussage zu untermauern: „Es herrscht eine familiäre Atmosphäre, die Betreiber sind unkonventionell und sehr hilfsbereit“, sagt er. Wick ist herum gekommen, hat 14 Jahre lang in Griechenland gelebt, bevor er nach Deutschland zurückkehrte und schließlich hier in Neu Göhren ein schönes Fleckchen gefunden hat.

„Das Projekt der Mobilheime wollen wir noch weiter ausbauen“, sagt Rüdiger Höffler und zeigt auf eine Fläche, die dafür noch zur Verfügung steht. Es ist eines der Standbeine neben Kurzzeit- und Dauercampern sowie den Bootstouristen.

Auch diejenigen, die nur kürzer auf dem Platz bleiben wollen, sollen sich wohl fühlen. Sie kommen vor allem aus der Bundeshauptstadt und aus den Niederlanden. „Wir hatten allerdings auch schon Skipper aus Hawaii und Los Angeles hier“, berichtet Rüdiger Höffler. Die Weltenbummler lassen ihre Schiffe mit Ozeanriesen über den großen Teich bringen, um auf Europatour zu gehen.

Kanufahrten, Angeln, Fahrradtouren… – das gehört zu den Angeboten. Der Brötchenservice trägt zum Wohlbefinden bei, ebenso wie die Spielmöglichkeiten für die Kinder. Die Höfflers wissen um den Wert der Mundpropaganda.

Wassertouristen seien es nicht so viele wie in anderen Jahren, die aktuell vorbei kämen, weil die Elbe einen extrem niedrigen Wasserstand habe, sagt Rüdiger Höffler. Die Natur spielt eben ihre eigene Klaviatur, und am Menschen ist es, sie zu nutzen. Familie Höffler hat es getan. Zur Wendezeit begann es mit einem Imbissstand. Hafen, Gaststätte und Campingplatz sind im Laufe der Jahre hinzugekommen.

 

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