Grebs : Mit Wasser und viel Fleiß

Rudi und Leni Warnke in ihrem blühenden Paradies in Grebs.
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Rudi und Leni Warnke in ihrem blühenden Paradies in Grebs.

Leni Warnke aus Grebs liebt ihren Garten und die Arbeit darin / Am Wochenende empfängt sie Gäste zur Aktion „Lust am Garten“

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09. Juni 2015, 13:42 Uhr

Der Morgen ist bei Leni Warnke derzeit verplant. Nach dem Frühstück geht sie hinaus in den Garten und wässert die Pflanzen. Rhododendren, Buchsbaum, Koniferen, Hosta, Hortensien, Zierlauch… „Ohne Wasser würde auch bei mir nicht viel wachsen“, spielt die 69-jährige Grebserin auf die von Besuchern oft gestellte Frage an, warum bei ihr alles so gut gedeihe. Möglicherweise gibt es dafür noch einen weiteren Grund: „Wenn eine Pflanze bei mir herummuckert, müssen wir uns trennen“, so Leni Warnke.

Die Leidenschaft für das Gärtnern ist bei der Grebserin erst spät entstanden. Solange die Oma noch lebte, sei auf dem Grundstück kein Platz für Mohn, Säulenapfel, Gingko & Co. gewesen. „Da mussten wir Viehkohl, Rüben und Kartoffeln anbauen“, erzählt die 69-Jährige, die in dem Haus in der Lindenstraße schon zur Welt kam. „Wir hatten viele Tiere.“ Später ging sie gemeinsam mit Ehemann Rudi oft auf Auslandsreise. Erst als das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich war, entwickelte Leni Warnke ihre große Liebe zum Garten. Seither steckt sie viel Geld und Zeit in ihr grünes Paradies. „Bekannte sagen oft, ich sei Sklave meines Gartens“, erzählt die Grebserin und zupft ein kleines Stück Unkraut aus der Erde. „Aber das sehe ich nicht so. Mir macht es Spaß und es entspannt.“

Gern würde Leni Warnke ihr Pflanzenreich noch ein bisschen ausdehnen. „Aber Rudi hat die Rasenfläche noch nicht freigegeben…“ Aber auch so ist immer genug zu tun, zumal Leni Warnke jedes Jahr einige Beete völlig neu gestaltet. Nur die Form bleibt immer gleich: „Ich mag es gerade“, gesteht die Hobbygärtnerin.

Ihre Freude am Garten möchte Leni Warnke mit anderen Blumen- und Pflanzenfreunden teilen. Deshalb öffnet sie ihre Gartenpforte am 13. und 14. Juni zur Aktion „Lust am Garten“ für Besucher. Zum Vorläufer dieser Veranstaltung, den „Offenen Gärten“, seien immer mehr als 100 Gäste gekommen. Da wurde gefachsimpelt, erzählt und Kaffee getrunken. So soll es auch jetzt wieder sein.

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