Ludwigslust : Mit Taschenlampen von Post zu Rattunde

Mit dabei ist auch das Vermessungsbüro Urban & Neiseke. Damit die Besucher zum Büro in den Ginsterweg finden, markieren Björn Kasch (re.) und Oliver Urban den Weg mit Fluchtstangen.
Mit dabei ist auch das Vermessungsbüro Urban & Neiseke. Damit die Besucher zum Büro in den Ginsterweg finden, markieren Björn Kasch (re.) und Oliver Urban den Weg mit Fluchtstangen.

Nacht der offenen Unternehmen am Freitag: 30 Firmen zeigen, was sie können

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22. September 2015, 21:00 Uhr

Einmal im großen Verteilerzentrum der Deutschen Post stehen. Einmal durch die Produktionshalle von Rattunde spazieren oder einen Blick in das Lager vom Baumarkt werfen. „Wer am Freitag zur Nacht der offenen Unternehmen ins Gewerbegebiet Süd kommt, wird überrascht sein, was unsere Firmen so alles können“, sagt Wirtschaftsförderer Henrik Wegner. Nach dem Premierenerfolg auf dem Gelände der „Bama“ im letzten Jahr hat sich Wegner diesmal Ludwigslusts ältestes Gewerbegebiet an der Bauernallee ausgesucht. Fast dreißig Firmen präsentieren sich hier zwischen 16 und 20 Uhr.

Eines von ihnen ist das Vermessungsbüro „Urban & Neiseke“. Chef Oliver Urban, sein Kollege Björn Kasch und der frisch ausgelernte und vom Betrieb übernommene Vermessungstechniker Daniel Burmester sind auf viele Gäste eingestellt: „Wir werden unsere Technik präsentieren“, sagt Urban. Der Messbus wird vor dem Haus stehen, die Messinstrumente sind aufgebaut und die Satellitenempfangsanlage aufgestellt.

Oliver Urban kam 1997 aus Hamburg nach Ludwigslust und wurde zwei Jahre später vom Innenministerium zum öffentlichen Vermessungsingenieur für hoheitliche Liegenschaftsvermessung bestellt. Mit zwei Messbussen sind seine Kollegen fast täglich draußen unterwegs, vermessen Baugrundstücke, Geh- und Fahrradwege oder Flurstücke. „Kein Tag ist wie der andere. Wir sind viel an der frischen Luft, nie am selben Ort und lernen Land und Leute kennen“, sagt sein Kollege Björn Kasch. Dass das Unternehmen sich an der Wirtschafts-Nacht beteiligt, sei selbstverständlich. „So können wir unseren Beruf erklären und demonstrieren, was sich hier in den letzten zwanzig Jahren technisch alles verändert hat“, sagt Urban.

Fackellicht - wie im letzten Jahr - wird an diesem Freitag nicht den Weg weisen. „Dafür sind die Strecken zwischen den Firmen zu lang“, sagt Wegner. Deshalb seien Taschenlampen vielleicht ganz ratsam. Für die Besucher hat Wegner Straßenpläne mit rot nummerierten Firmenstandorten ausdrucken lassen. Urbans Vermessungsbüro ist Nummer 17. Ein bisschen versteckt in der zweiten Reihe am Ginsterweg. Die Besucher werden es aber nicht verfehlen. Sie müssen nur beim Warndreieck einbiegen und den rot-weiß-markierten Fluchtstangen folgen.

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