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Ludwigsluster Tageblatt

24. Oktober 2017 | 06:18 Uhr

Ludwigslust : Mit Sprachen rund um die Welt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Das Sommerfest der katholischen Edith-Stein-Schule in Ludwigslust nahm große und kleine Zuschauer mit auf eine völkerverbindende Reise.

von
erstellt am 22.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Sie sprachen Hebräisch, Persisch, Polnisch, Russisch und Tschechisch, sie spielten, sangen und tanzten – am Donnerstagabend war der ganze große Schulhof der katholischen Edith-Stein-Schule Ludwigslust eine Arena der Nationen. In der zurückliegenden Projektwoche hatten die Schüler mit ihren Lehrern und Erziehern fleißig für ihr Sommerfest unter dem Motto „Mit Sprachen um die Welt“ geübt. „Wir zeigen ein Programm, das wir in der Projektwoche gemeinsam mit der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin entwickelt haben“, so Schulleiterin Marion Löning. „In dem Programm geht es um die Sprachen dieser Welt. Die einzelnen Gruppen werden den ,mecklenburgischen Bauernhof’ besuchen, auf dem drei Tiere zu Hause sind, die nur Plattdeutsch sprechen. So versuchen wir, alle Kulturen miteinander zu verbinden“, fasst die Schulleiterin den Inhalt der Aufführung zusammen. Und das ist den Mädchen und Jungen glänzend gelungen, und der Beifall der anwesenden Muttis und Vatis, Geschwister, Großeltern, Freunde und Bekannten machte deutlich, dass die einzelnen Programmpunkte beim Publikum großen Anklang fanden. Und über die kulturelle Vielfalt der Beiträge in den verschiedensten Sprachen staunten auch die drei Tiere auf dem Bauernhof, verkörpert von Schauspielern der Fritz-Reuter-Bühne. Huhn Pia, Hund Bello und Hahn Paul, die bisher aus Mecklenburg noch nicht herausgekommen waren, freuten sich über Geschenke, so z.B. typische Speisen und Getränke aus den Gastländern, deren Vertreter unter anderem aus Italien, Frankreich, Griechenland, Polen, Tschechien, Russland, aus Israel und den Niederlanden kamen. Dabei gab es von den Mädchen und Jungen auch Grüße in der jeweiligen Landessprache, garniert mit lustigen Sprüchen, Gedichten, Sketchen und Tänzen. So wurde der Krakowiak aus Polen und der Sirtaki aus Griechenland aufgeführt. Große Klasse war auch der Tanz der kleinen Schwäne aus dem Ballett „Schwanensee“, mit dem die kleinen Künstler an die große Balletttradition des Moskauer Bolschoi-Theaters erinnerten. Zugaberufe aus den Reihen der Zuschauer waren ein Zeichen dafür, dass es allen wunderbar gefallen hat und die großen wie die kleinen Gäste im nächsten Jahr gern wiederkommen werden.

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