Dömitz : Mit Schulwegorden ausgezeichnet

Die Vertreter der geehrten Kitas und deren Träger, die gestern mit dem Schulwegorden ausgezeichnet wurden.
Foto:
Die Vertreter der geehrten Kitas und deren Träger, die gestern mit dem Schulwegorden ausgezeichnet wurden.

Verkehrswacht ehrte zwölf Kindertagesstätten aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim für vorbildliche Verkehrserziehung

von
07. September 2017, 19:00 Uhr

Der tägliche Weg zum Unterrichtsort ist für die Schulanfänger eine große Herausforderung. Damit die Mädchen und Jungen sicher zur Schule und zurück kommen, haben die Erzieherinnen in vielen Kitas unserer Region in den vergangenen Wochen und Monaten intensiv den Schulweg geübt. „Dieses Engagement würdigt die Verkehrswacht, das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung sowie die Unfallkasse mit dem Schulweg-Orden“, sagte Karin Rühlicke, Koordinator der Verkehrswacht Ludwigslust, auf der gestrigen regionalen Auszeichnungsveranstaltung in der Aula des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz.

Die Ehrung wird seit dem Jahr 2010 vergeben. In diesem Jahr wurden 35 Kindertagesstätten aus ganz MV ausgezeichnet, zwölf von ihnen kommen aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim.

„Der Sprung von der Kita in die Grundschule ist mit vielen neuen Anforderungen verbunden. Der Schulweg ist eine davon. Kinder nehmen ihre Umwelt und damit den Straßenverkehr ganz anders wahr als Erwachsene. Auf die Situationen und Gefahrenquellen müssen die Kinder und auch ihre Eltern vorbereitet werden.“ Bernd Fritsch, Vizepräsident der Landesverkehrswacht MV, bringt es auf den Punkt, wenn er all den Erzieherinnen und Erziehern Dank sagt für ihren Einsatz zum Wohl der Kinder. „Meine Anerkennung gilt auch den örtlichen Verkehrswachten, den Polizeibeamten, die in der Prävention tätig sind und den vielen anderen Akteuren, die den Kindern einen sicheren Start ins Leben als Verkehrsteilnehmer ermöglichen.“ Hier greift das Programm der Landesverkehrswacht „Schulwegsicherung in MV“. Unterstützt werden die Kitas und Grundschulen mit Medienmappen und dabei werden auch die Eltern mit eingebunden. Positiv zu bewerten ist, dass die Statistik des Innenministeriums in den letzten beiden Jahren keine tödlichen Schul- oder Schulwegsunfälle auswies. Aber im Vorjahr verunglückten in MV 202 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren im Straßenverkehr, einige davon auch auf dem Schulweg. „Wir müssen weiter daran arbeiten, dass die Unfallzahlen weiter sinken. Das ist unser großes Ziel“, so Karin Rühlicke.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen