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Eldena : Mit Pflanzenschutzlager kommt neuer Mitarbeiter

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Eines der modernsten Lager für Pflanzenschutzmittel lässt derzeit die Raiffeisen für 550.000 Euro in Eldena bauen. Im Bereich der Unkrautbekämpfung würde das Unternehmen dann konkurrenzlos wirtschaften können.

svz.de von
erstellt am 12.Apr.2012 | 10:44 Uhr

Eldena | Eines der modernsten Lager für Pflanzenschutzmittel in der Region lässt derzeit die Raiffeisen Osterburg-Lüchow-Dannenberg für zirka 550 000 Euro auf dem Gelände ihrer Zweigniederlassung in Eldena bauen. Dort, auf dem Areal der Ludwigsluster Straße 22, sollen ab den kommenden Sommermonaten Juni/Juli die modernsten Standards für die Lagerung und Ausgabe von landwirtschaftlich genutzten Fungiziden und Pestiziden in dem befahrbaren Hallenkomplex gelten, informierte Geschäftsstellenleiter Andreas Hundt.

Im Bereich der landwirtschaftlich-gewerblichen Unkrautbekämpfung würde das Unternehmen dann wohl konkurrenzlos wirtschaften können. Wie Hundt gestern gegenüber der SVZ äußerte, erfüllt das neue Lager die so genannten IVA-Standards. Das sind Richtlinien, die vom in Frankfurt/Main ansässigen Verband der Düngemittel- und Pflanzenschutzindustrie als Grundvoraussetzung vorgegeben wurden, um den Handel mit den in der Landwirtschaft eingesetzten Unkrautvernichtern zu betreiben. Der Entschluss zum Bau des neuen Lagers bedeutet für das Unternehmen, mit dem Voranschreiten im Umweltschutz zukunftsgerecht Schritt zu halten, erklärt Hundt. Selbstverständlich beinhaltet dieser Entschluss für den Neubau auch unternehmerische Aspekte für die Raiffeisen Eldena. Mit der Investition ist gleichzeitig die Suche nach einem Mitarbeiter für Tätigkeiten in der Lagerlogistik verbunden. Mit der Neueinstellung würde die Geschäftsstelle dann weiter wachsen. Derzeit bietet das Unternehmen sieben Mitarbeitern in Vollzeit und zwei in Teilzeit Arbeit. Und auch eine Auszubildende lernt in der Raiffeisen Eldena. Die Haupteinnahmen stammen aus dem Handel mit Getreide und Dünger. Zum Betrieb gehören weiterhin eine Tankstelle und Angebote für Heizstoffe.

Das Mutterhaus, die Volksbank Osterburg-Lüchow-Dannenberg mit Hauptsitz im Nachbarlandkreis Lüchow-Dannenberg sowie einem Filialnetz in den Kreisen Salzwedel, Stendal, Uelzen, Lüneburg, Harburg und Ludwigslust kaufte das Eldenaer Unternehmen im Jahre 1990 vom Agro-Chemischen-Zentrum. Bereits ein Jahr später wurde die erste Siloanlage für Getreide aus dem Boden gestampft. Weitere Hochsilos folgten dann im Jahre 2005.

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