zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

22. November 2017 | 23:18 Uhr

Ludwigslust : Mit Moos ist noch mehr los

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Ludwigsluster Lindencenter und Handelsunternehmen überreichten Geburtstagsüberraschungen an Vereine der Region

von
erstellt am 09.Feb.2017 | 16:54 Uhr

Die kleinen Cheerleader aus Grabow wollten gleich Proben ihres Könnens zeigen. So freuten sie sich, als unerwarteter Probenbesuch in die Sporthalle Willi-Fründt-Straße kam. Andrea Danda, Center-Managerin des Ludwigsluster Lindencenters, und Norbert Schwarz, Leiter des neuen Famila-Marktes aus der Lindenstadt, waren dieser Tage als besondere Geburtstagsgäste unterwegs. Die Grabower Cheerleader, die den offiziellen Namen „Flighty Skirts“ („Fliegende Röcke“) tragen, werden 15 Jahre alt.

Ähnlich überrascht wie die Grabower waren zuvor schon die Mitglieder des Ludwigsluster Fanfarenzuges gewesen. Bei ihrem Probenbesuch in der Sporthalle der Fritz-Reuter-Schule hatten Andrea Danda und Norbert Schwarz wie in Grabow einen Scheck mitgebracht. Jeweils 500 Euro gab es für die beiden Vereine. Der Ludwigsluster Fanfarenzug wird in diesem Jahr bereits 60 Jahre alt und macht nicht nur durch seine Auftritte in der Stadt, sondern auch durch seine Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. „Das ehrenamtliche Engagement der verschiedensten Art kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden. Der Famila-Markt und das Lindencenter insgesamt wollten hier ein Zeichen setzen“, erklärt Andrea Danda.

„Frau Danda hat mich angesprochen, ob wir das unterstützen würden, und ich habe spontan zugesagt“, so Norbert Schwarz. Famila, ein Inhaber geführtes norddeutsches Familienunternehmen, betreibt den großen Supermarkt im Lindencenter erst seit Anfang Dezember. Gesellschaftliches Engagement passe zur Philosophie des Hauses, so der Warenhausleiter. „Dort, wo ich vorher war, in Perleberg, haben wir es genauso gemacht“, sagt Schwarz. „Gerade etwas für Kinder zu tun, ist sehr schön“, ergänzt er. Also hat sich Famila zu einem Teil an den Spenden beteiligt, den anderen Teil hatte das Center-Management organisiert.

„Es könnte ja die Frage aufkommen, warum wir nach Grabow gegangen sind, wo wir doch in Ludwigslust genügend Vereine haben“, erklärt Andrea Danda. „Aber es ist auch ein besonderes Dankeschön dabei. Die Cheerleader sind öfter bei uns im Lindencenter aufgetreten, wir haben ihnen die Möglichkeit gegeben, sich zu präsentieren. Daraus ist im Laufe der Zeit eine richtige Freundschaft entstanden“, so die Center-Managerin. Auch die Beziehung zum Fanfarenzug sei eine besondere. So lange im Lindencenter nicht alles vermietet war, standen Probenräume für den Fanfarenzug zur Verfügung. Das änderte sich irgendwann, als der Leerstand der Centerflächen schwand. Der Fanfarenzug verlor seine Probenäume, die Verbindung aber blieb. Inzwischen hat die Stadt eine Probenmöglichkeit für den Klangkörper geschaffen.

Während die kleinsten Cheerleader sich auf ihren Auftritt vor den Gästen aus Ludwigslust vorbereiteten, blieb Zeit für ein kleines Gespräch mit Liane Krämer, die die tanzende Gruppe einst gegründet hatte.

15 Mädchen sind in der Gruppe der Sechs- bis Zehnjährigen, noch einmal so viele bei den Großen, die bis zu 18 Jahre alt sind. Liane Krämer hat sich mit der Tanzgruppe einen Herzenswunsch erfüllt. Tanzen sei schon immer ihr Ding gewesen, gesteht sie.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen