Ludwigslust : Mit Lesen punkten

Für die ganze Klasse ist Antolin ein Bestandteil des Schulalltags geworden. Die Kinder haben großen Spaß beim Lesen der Bücher und Beantworten der Fragen. Fotos: Pauline Reibe
Für die ganze Klasse ist Antolin ein Bestandteil des Schulalltags geworden. Die Kinder haben großen Spaß beim Lesen der Bücher und Beantworten der Fragen. Fotos: Pauline Reibe

Schüler der Fritz-Reuter-Grundschule machen mit bei „Antolin“ / Fleißigster Leser bekommt einen Preis

svz.de von
05. Februar 2018, 10:07 Uhr

Leseverständnis und Selbstständigkeit erlangen – das wollen die Schüler der Klasse 3b der Fritz-Reuter-Schule Ludwigslust und aus diesem Grund nehmen sie, wie alle anderen zweiten, dritten und vierten Klassen der Schule, an dem web-basierten Programm „Antolin“ teil.

„Wir lesen Bücher, dann gehen wir auf die Internetseite von Antolin und beantworten Fragen über die Bücher. Und je mehr wir richtig beantworten, desto mehr Punkte können wir auf unserem Antolin-Konto sammeln“, erklärt Jette das Programm. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Karina Guhl und dem Rest der 3b geht die Achtjährige regelmäßig in die Stadtbibliothek Ludwigslust, wo sie ihre durchgelesenen Bücher gegen neue tauschen.


Programm macht Kinder selbstständiger

Ab und zu gibt Karina Guhl ihren Schülern auch im Unterricht Zeit zum Lesen. „Aber natürlich können wir Antolin nicht immer in den Unterricht integrieren“, erzählt die Klassenlehrerin. „Oft haben die Kinder auch den Auftrag, über die Ferien weiterzulesen, so wie jetzt auch in den Winterferien. Oder wir geben ihnen die Aufgabe, eine bestimmte Anzahl an Seiten innerhalb einer Schulwoche zu lesen. Dann können sie sich selbst einteilen, wann und wo sie lesen. Mit diesem Programm sollen die Kinder nämlich auch selbstständiger werden. Aber zuhause können die Eltern auch gerne mal helfen.“

Die Hilfe der Eltern brauche er aber eigentlich gar nicht, erzählt Konstantin. Er ist mit den 1700 Punkten, die er bereits auf seinem Konto sammeln konnte, der absolute Spitzenreiter in der Klasse. „Mir macht das Programm so viel Spaß, weil ich für das Lesen belohnt werde. Das ist toll.“

Auch Jette bereitet das Programm viel Freude: „Das liegt vielleicht daran, dass ich auch so gern lese“, erklärt sie.

Aber nicht nur die Ehre, Klassen- oder sogar Schulbeste/r zu sein, reizt die Kinder, sich besonders für „Antolin“ anzustrengen. „Wir Lehrer ehren die Kinder mit den besten Leistungen auch besonders, indem sie kleine Preise, wie zum Beispiel einen Gutschein, von uns bekommen“, erklärt Karina Guhl. „Das schaffen aber meist nur die Kinder, die auch in ihrer Freizeit zur Biliothek gehen, und sich neue Bücher ausleihen.“

Außerdem habe natürlich jedes Kind ein anderes Leseniveau. „Aber dadurch, dass die Schüler sich die Fragen auf Antolin erst gründlich durchlesen müssen, um sie beantworten zu können, trainieren sie das Lesen umso mehr.“

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