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Ludwigsluster Tageblatt

24. November 2017 | 08:27 Uhr

Grabow : Mit LED auf dem richtigen Weg

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Grabow will mit der Umstellung der Gehwegbeleuchtung in der Stadt und den Ortsteilen Energiekosten sparen und Haushalt entlasten

von
erstellt am 09.Mai.2014 | 07:00 Uhr

Mit ihrem einstimmigen Beschluss brachten die 17 anwesenden Stadtvertreter auf ihrer letzten öffentlichen Sitzung vor den Kommunalwahlen 2015 am Mittwochabend im Rathaussaal ein wichtiges Vorhaben auf den Weg: Gemeint ist die Umstellung der Gehwegbeleuchtung in der Stadt Grabow. In Sachen Energiekosteneinsparung und Entlastung des Haushalts geht damit auch die bunte Stadt an der Elde neue Wege. Insgesamt sollen bis 2015 im Stadtgebiet 921 Lichtpunkte auf LED umgerüstet werden - für dieses über zwei Haushaltsjahre laufende Projekt, das 447 000 Euro kostet, steuert das Energieministerium 50 Prozent als Fördermittel bei. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid hatte Energieminister Christian Pegel jüngst an Bürgermeister Stefan Sternberg übergeben.

Die vom Bau- und Umweltausschuss in Grabow gegebene Empfehlung und von der Stadtvertretung verabschiedete Beschlussvorlage sieht vor, dass die Peitschenleuchten in der Lenzener Chaussee im Jahr 2015 mit der Umstellung auf gerade Masten umzurüsten sind. Das Kabel ist ebenfalls zu erneuern, somit ist die Gehwegbeleuchtung in der Lenzener Chaussee neu auszubauen. Die Peitschenleuchten in der Goethestraße sind in 2015 auf gerade Masten umzurüsten und die Gehwegbeleuchtung in der Goethestraße wird neu ausgebaut. Auch die Peitschenleuchten im Bereich Schillerplatz/Schillerstraße werden auf gerade Masten umgerüstet. Der Bürgermeister informierte, dass 2015 erst die Außenbereiche und dann der Stadtkern umgerüstet werden. So werden in den Hauptstraßen 24 LED mit 48 Watt installiert, so wie es jetzt in der Testphase in der Ludwigsluster Chaussee passiert, in der Binnung sind 12 LED-Leuchten mit 24 Watt installiert worden.


Weitere Häuser in der Innenstadt sanieren


Was die Stadtsanierung betrifft, so hat die Stadtvertretung Wert darauf gelegt, ein großes Paket zu schnüren, um weitere Gebäude zu sanieren, mit denen der Innenstadtbereich weiter aufgewertet wird. So wurde dem Ankauf der Objekte Kirchenstraße 12/13, Nr. 17 und 19, Marktstraße 9 und Wachtstraße 1 von der Stadt vom Grundsatz her zugestimmt. Das Haus Kirchenstraße 17 ist bereits gekauft, es geht nun in die Planung. Auch das Haus Breitscheidstraße 13 befindet sich in Stadtbesitz, auch hier läuft die Planung für das Sanierungsvorhaben. „Wenn alles planmäßig läuft, können wir dann Anfang des nächsten Jahres mit der Sanierung beginnen“, so Bürgermeister Sternberg.

In der Einwohnerfragestunde erläuterte der Verwaltungschef auf Anfrage von Monika Lange, warum beim Blockheizkraftwerk (BHKW) im Grabower Waldbad einer mobilen BHKW-Gas-Einheit statt eines BHKW mit Holzschnitzelverarbeitung zugestimmt wurde. Das Besondere an der mit Biogas betriebenen Anlage: Sie produziert nicht nur Strom für die Maschinen und Pumpen, sondern wärmt auch das Wasser im 50-Meter- Schwimmbecken. Thomas Holke fragte nach, ob man darüber nachgedacht habe, in kälteren Nächten die Wasserfläche abzudecken, um die Wärme zu halten. „Momentan befinden wir uns im Probebetrieb, für den Planer, der das Projekt mit begleitet, ist die Abdeckung des großen Beckens eine Variante, die im Raum steht“, so der Bürgermeister. Mit dem BHKW-Projekt sollen vorrangig die Energiekosten heruntergefahren werden, das werde mit der neuen Anlage jetzt Schritt für Schritt in Angriff genommen. Und Stefan Sternberg sagte auch, dass „wir die angekündigten 25 Grad Wassertemperatur in den nächsten Tagen schaffen und auch halten werden.“

 

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