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Wir in Leussow : Mit Feuerwehrfieber Familie angesteckt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Wilfried Lüdtke aus Kavelmoor ist seit vielen Jahrzehnten im Ehrenamt aktiv

von
erstellt am 05.Okt.2015 | 07:00 Uhr

„Ich bin nicht sicher, aber er könnte Feuerwehrschulterstücken sogar auf seinem Schlafanzug haben.“ Bürgermeister Steffen Gladewitz lacht in sich hinein. Er kennt seinen Stellvertreter in der Gemeindevertretung seit vielen Jahren und will damit ausdrücken, dass Wilfried Lüdtke aus Leussows Ortsteil Kavelmoor für die Freiwillige Feuerwehr brennt.

Und in der Tat: Seit seinem 15. Lebensjahr ist Lüdtke in der Feuerwehr dabei. Dass sie einen Großteil seines Lebens bestimmt, sieht man schon, wenn man auf das etwas im Wald gelegene Grundstück der Familie kommt. Da steht ein Feuerwehr-Oldtimer, ein Ifa W 50 aus DDR-Zeiten, der selbstverständlich noch fahrbereit ist. Wo sich die Gelegenheit ergibt, ist das Auto noch vertreten.

Der 61-Jährige ist Wehrführer in der Gemeinde Leussow. Und er hat großen Anteil daran, dass die Kameraden die treibende Kraft für das Gemeindeleben sind. 53 Mitglieder hat die Freiwillige Feuerwehr Leussow und eine siebenköpfige aktive Jugendgruppe.

Feuerwehrleben von Kindesbeinen an

Wilfried Lüdtke kennt Feuerwehrleben von Kindesbeinen an. Er stammt aus Klein Krams und hat das „Feuerwehr-Gen“ von seinem Vater mitbekommen. Das überträgt sich übrigens auf die ganze Familie. Sohn Jens, gerade 31 Jahre alt geworden, ist nicht nur Jugendwart, sondern auch stellvertretender Amtswehrführer. Sohn Sven ist ebenfalls in der Wehr und dessen Sohn Marlon (6) ist ganz wild darauf, wenn er in seiner Jugenduniform mit Opa mitziehen kann. Wilfried Lüdtke freut sich, dass die Kameraden der Wehr so aktiv mitmachen im Dorf. „Es ist ein wunderbarer Zusammenhalt“, sagt er. „Wenn irgend etwas anliegt, schnell sind zehn bis zwölf Mann da, um zu helfen“, freut sich der Wehrführer.

Gesellschaftliche Höhepunkte in der Gemeinde wären ohne die Kameraden der Feuerwehr nicht denkbar, sowohl beim Dorffest als auch beim Weihnachtsbaumverbrennen. „Und wenn mal genügend Schnee liegt im Dorf, dann schenken die Kameraden am örtlichen Rodelberg auch mal spontan Glühwein aus“, erzählt Bürgermeister Gladewitz noch.

Solche Leute wie Wilfried Lüdtke sind es, die ihn bewogen haben, nochmal für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.

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