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Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 00:52 Uhr

Brunow : Mit dem Wohnwagen um die Ostsee

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

SVZ stellte die 20 Sonnabendfragen Veronika Hansberg, Pastorin in den evangelisch-lutherischen Kirchgemeinden Brunow und Muchow

svz.de von
erstellt am 31.Jan.2014 | 16:40 Uhr

Seit dem 1. November 2013 ist Brunow das neue Zuhause von Veronika Hansberg. Die junge Frau hat als Pastorin für die ev.-luth. Kirchgemeinden Brunow und Muchow die Nachfolge von Kornelius Holmer übernommen, der auf eigenen Wunsch zur bayerischen Landeskirche wechselt und in Franken eine neue Aufgabe übernimmt. Sie wollte immer Gemeindepastorin werden, wollte auf dem Lande arbeiten. Veronika Hansberg ist froh, dass sie von der Nordkirche hier diese Pfarrstelle angeboten bekam.

Veronika Hansberg, 38 Jahre alt, in Dresden geboren, war zuletzt in Ostfriesland, in der Nähe von Jever tätig. Dort hat sie auch freischaffend für das Jeversche Wochenblatt gearbeitet, war bei Kirchenveranstaltungen, Ehejubiläen, Geburtstagen und anderen Anlässen dabei, um von diesen Ereignissen zu berichten. Das hat ihr viel Spaß gemacht, für Veronika Hansberg kam aber diese schöne, interessante Tätigkeit dennoch, trotz vorhandener Angebote, als Beruf nicht in Frage. SVZ-Redakteur Michael Seifert stellt ihr heute die 20 Sonnabendfragen.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Ludwigslust?

Veronika Hansberg: Ich kenne Ludwigslust noch nicht lange und noch nicht gut, aber der Schlosspark ist schon sehr schön.

Was würden Sie als Bürgermeister von Ludwigslust sofort ändern?
Darüber erlaube ich mir kein Urteil. Ich bin froh, wenn ich da Gutes wirken kann, wo ich im Moment bin.

Wo kann man Sie in Ludwigslust am ehesten treffen?
Im Schlosspark.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Arbeit in einer Bibliothek.
Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Gespart für den Führerschein.
Was würden Sie gerne können?
Fehlerfrei schwedisch sprechen und schreiben können.

Was stört Sie an anderen?
Intoleranz. Skepsis gegenüber allem Neuen und Fremden. Unehrlichkeit.
Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?
Über einen wirklich klugen Spruch meines kleinen Sohnes.

Was Unvernünftiges haben Sie zuletzt getan?
Ich tue oft unvernünftige Dinge. Leider. In letzter Zeit habe ich wahrscheinlich zu wenig Sport gemacht.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Mit Helden habe ich so meine Schwierigkeiten. Davon abgesehen, gibt es viele Menschen, die sich meiner Bewunderung sicher sein können. Na gut: Henning Baum und einer der „Helden“ meiner Kindheit: Reinhard Lakomy.

Welches Buch lesen Sie gerade?
Einen schwedischen Krimi (der ist fast fertig) und „Winter im Sommer, Frühling im Herbst“ von Joachim Gauck.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?
Ganz ehrlich? Die Lindenstraße und eigentlich ganz selten den „Tatort“ und „Polizeiruf 110“.

Wo trifft man Sie eher: Bei einem Fußballspiel oder bei einem Wettkampf in der Rhythmischen Sportgymnastik?
Bei beidem trifft man mich eher nicht. Fußball gucke ich nur, wenn WM oder EM ist. Dafür bin ich dann aber sehr begeistert davon.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Kronprinzessin Victoria von Schweden!

Wenn Sie nicht selbst kochen: Was kommt dann bei Ihnen auf den Tisch, griechische, italienische, chinesische oder deutsche Gerichte?

Alles sehr gut. Am ehesten italienische Antipasti oder chinesische Dim Sum (erinnert mich an einen längeren Aufenthalt in Hongkong).

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?
Das sind einige. „Ich möcht’ so gern fliegen können“ von Lakomy. Oder „Öppna landskap“ von Ulf Lundell, eine Sympathiebekundung zur schwedischen Landschaft und Lebensart, die heimliche schwedische Nationalhymne. Und auch viele geistliche Lieder rufen bei mir gute Erinnerungen hervor.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

Eine über 100 Jahre alte Küchenwaage mit alten Gewichten von meinen Großeltern, die während meiner Kindheit immer in Omas Küche stand und womit wir Kinder immer „Verkaufen“ gespielt haben. Meine Großmutter hat sie mir kurz vor ihrem Tod geschenkt.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Mit dem Wohnwagen die Ostsee umrunden - auf dem Landweg.

Was werden Sie als Rentner machen?

Hoffentlich gesund sein. Und aktiv sein. Und dann vielleicht viel Zeit mit meinem Mann in Schweden verbringen. Vielleicht mit Enkelkindern. Ich hoffe es.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Michael Seifert vom „Ludwigsluster Tageblatt“.

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