zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

16. Dezember 2017 | 21:48 Uhr

Ludwigslust : Ministerbesuch im Gelben Salon

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Mathias Brodkorb traf sich gestern mit Vertretern des Kunst- und Kulturvereins Ludwigslust und informierte sich über aktuelle Projekte

svz.de von
erstellt am 13.Okt.2015 | 07:00 Uhr

Plakate und Flyer liegen auf dem Tisch in der Mitte des Gelben Salons, Treff und Veranstaltungsort des Kunst- und Kulturvereins Ludwigslust (kukululu). Ankündigungen und Informationen zu Projekten, auf die die Mitstreiter um den Vereinsvorsitzenden Henrik Wegner und die Geschäftsführerin Astrid Kloock voller Stolz zurückblicken können. „Unser Lichterfest im Park Am Alten Forsthof und die Veranstaltung Jazz und Lyrik in der Stadthalle waren bedeutende Kulturprojekte der jüngsten Vergangenheit“, erläutert Astrid Kloock dem Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur im, wie sie selbst sagte, minimalistischen Gelben Salon. Mathias Brodkorb hatte sich gestern Nachmittag auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Detlef Müller zu einer Stippvisite im kleinen Gelben Salon eingefunden, um mit Vertretern des Vereins und mit Bürgermeister Reinhard Mach in Sachen Kultur ins Gespräch zu kommen.

Kukululu hat sich als Verein am 5. Februar 2009 gegründet. Seinen Ursprung hat er in der Bürgerwerkstatt, einer Initiative der Stadt mit dem Ziel, die Bürgerinnen und Bürger intensiver in kommunalpolitisches Geschehen einzubeziehen. Der Verein möchte in der öffentlichen Wahrnehmung für alle da sein. „Das Durchschnittsalter unserer Mitglieder liegt schön etwas höher, deshalb ist es für uns wichtig, auch etwas für junge Leute zu machen“, so Henrik Wegner. „Dafür passte das Lichterfest, aber auch andere Aktionen wie zum Beispiel der Vogelscheuchenwettbewerb im vergangenen Jahr oder auch das Maienfest im Mai dieses Jahres im Park Am Alten Forsthof sind dafür gute Beispiele.“ Astrid Kloock ergänzt: „Unsere letzte Ausstellung in diesem Jahr wird sich dann auch den Jüngsten widmen. Unter dem Motto ,Wohin geht die Reise? - Paradiesvögel und andere Gestalten’ werden Kinderzeichnungen zu sehen sein.“

Der Kunst- und Kulturverein Ludwigslust e.V. will Kunst und Kultur befördern und dafür alle Genre nutzen. Ausstellungen, Filme, Konzerte, Lesungen. Er will einheimische Künstler unterstützen, regionale und überregionale Netzwerke schaffen, an die Berühmtheiten der Stadt erinnern und eben auch interessante Angebote für junge Menschen machen. „Gut 30 Projekte im Jahr bieten wir Kunst- und Kulturinteressierten an, unser Verein zählt aktuell 40 Mitglieder, die sich sehr bei der Vorbereitung und Durchführung der verschiedensten Veranstaltungen engagieren“, so Henrik Wegner. Und nicht alles kann im Gelben Salon über die Bühne gehen, hier sind es zumeist Ausstellungen, die die Leute anziehen. Durch Spenden zweier Mediziner aus Ludwigslust sind die Kosten für die Monatsmiete gedeckt. Das hilft dem Verein sehr, der sich sicher auch einen größeren Ort für seine Aktivitäten wünschen würde, aber dafür reichen die finanziellen Mittel nicht. Aber die Stadt bietet mit dem Lichthof im Rathaus dem Verein eine Möglichkeit, auch außerhalb des Domizils in der Schlossstraße 29 Kunst und Kultur zu präsentieren. Ebenso wird das Schlosscafé im Barockschloss oder auch der Alte Forsthof für derlei Vorhaben genutzt. „Die Einrichtung hier ist Gold wert, um Kultur im ländlichen Raum zu vermitteln“, zeigte sich der Minister angetan. Und er wies den Verein auf Möglichkeiten hin, wie über Förderanträge an das Land verschiedene Vorhaben, wie zum Beispiel eine moderne Beleuchtungsanlage für Ausstellungsräume oder Projekte über das Förderprogramm der vollen Halbtagsschulen und Ganztagsschulen mitfinanziert werden könnten.





zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen