Grabow : Minister-Lob für den Baufortschritt

Bürgermeister Stefan Sternberg (r.) erläutert Minister Till Backhaus den Stand der Sanierungsarbeiten im Grabower Schützenhaus.
Bürgermeister Stefan Sternberg (r.) erläutert Minister Till Backhaus den Stand der Sanierungsarbeiten im Grabower Schützenhaus.

Till Backhaus machte gestern Station im Grabower Schützenhaus, das derzeit aufwendig saniert wird / Arbeiten liegen im Zeitplan / Kostenrahmen wird eingehalten

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06. März 2015, 13:38 Uhr

„Beeindruckend, was hier in den letzten Wochen und Monaten von den Handwerkern geleistet wurde“, war Minister Till Backhaus gestern Vormittag des Lobes voll über den Baufortschritt im Grabower Schützenhaus. Der SPD-Landespolitiker hatte gestern während einer kleinen Reise durch seinen Wahlkreis im Schützenhaus, das derzeit aufwendig saniert wird, Station gemacht. Und er konnte sich vor Ort davon überzeugen, dass die Fördermittel über das europäische Eler-Programm gut angelegt sind. Bei einem Rundgang über die Baustelle nahmen Till Backhaus und seine Begleiter auch die Räumlichkeiten in Augenschein, die in ein paar Monaten das neue Domizil des Forstamtes Ludwigslust sein werden. Forstamtsleiter Dr. Holger Voß und seine Mitarbeiter bereiten sich schon allmählich auf den Umzug von Kremmin nach Grabow vor. „Mit dem Umzug ist der Standort des Forstamtes gesichert“, so Minister Backhaus.

„Diese öffentliche Einrichtung steht insgesamt für die Bevölkerung zur Verfügung und wird hier vom neuen Standort aus die umfangreichen Arbeiten von Natur- und Umweltschutz, Klimaschutz und Holzwirtschaft aus Sicht der Forstverwaltung noch viel besser ausführen können, als es in Kremmin der Fall war.“ Zudem sieht der Minister das Schützenhaus als eine Stätte, die in Zukunft von großer Bedeutung für das Städtedreieck Ludwigslust-Neustadt-Glewe-Grabow sein wird. Und nach der Sanierung wird es sich zu einem Kunst- und Kulturzentrum in der Region entwickeln.

Spürbar wird das schon in der Woche der Eröffnung ab dem 4. September. Dann werden die Festspiele MV mit einem großen Event hier für Aufmerksamkeit sorgen. „Das Konzert am 4. September ist bereits ausverkauft. Innerhalb von 24 Stunden gingen die 300 Karten weg wie nichts“, freute sich Grabows Bürgermeister Stefan Sternberg.

Ein weiterer Höhepunkt in dieser Festwoche wird die Eröffnung der Polzer-Ausstellung sein. „Diese Exposition ist einzigartig in Norddeutschland, sie ist vom Umfang und von der Qualität her eine der bedeutendsten“, war beim Rundgang durch die künftigen Ausstellungsräume von Jürgen Behrends zu vernehmen. Er ist Projektbetreuer der Ausstellung, die rund 600 Exponate umfasst. Zu sehen sein werden Kunstwerke mit Motiven aus der Leussower Heide, der Griesen Gegend, ebenso werden auch Exponate aus Namibia, Russland und der Mongolei gezeigt. Zusammengetragen haben die Stücke Prof. Dr. Gottlieb Polzer und sein Vater, der seinerzeit Revierförster in Leussow war. Polzer überlässt die Ausstellung als Dauerleihgabe den Grabowern unentgeltlich.

Finanzielle Unterstützung für die Installation und Absicherung der Ausstellung gab es vom Land und da ganz konkret vom Landwirtschaftsministerium. Der Jagdbeirat des Landes hatte sich entschlossen, aus Mitteln der Jagdabgabe rund 70  000 Euro dafür bereitzustellen.

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