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Grabow : Millionenspritze für schöne Fachwerkhäuser

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Stadtvertretung beschloss, Förderantrag zum Städtebauprogramm 2015 über 1,2 Millionen Euro zu stellen

von
erstellt am 04.Sep.2014 | 11:15 Uhr

Alte Häuser zu neuem Leben zu erwecken und damit das Antlitz der bunten Stadt an der Elde noch weiter zu verschönern: Diesen Prozess wird die Stadt Grabow mit weiteren innerstädtischen Sanierungsvorhaben fortführen. Dazu fasste die Stadtvertretung Grabow auf ihrer 1. ordentlichen Sitzung der neuen Legislaturperiode am Mittwochabend im Rathaussaal den einstimmigen Beschluss. Das Parlament stellt einen Förderantrag zum Städtebauförderprogramm 2015, der einen Finanzbedarf von 1,2 Millionen Euro umfasst. Die Stadt geht davon aus, dass das Programm der Städtebausanierung ab 2020 massiv heruntergefahren wird.

Der Bürgermeister bekennt, dass Grabow immer noch ein großer Nutznießer sei. Die Stadtvertretung habe ein Maßnahmeprogramm beschlossen, um in einer großen Anstrengung noch möglichst vieles von der historischen Fachwerksubstanz zu sanieren.

„Der Förderungsantrag für das Programmjahr 2015 in dieser Höhe dient der Sicherung der Finanzierung bereits begonnener, vorbereiteter und weiterführender Maßnahmen im Sanierungsgebiet der Stadt Grabow“, erläuterte Bürgermeister Stefan Sternberg. Zu den Sanierungsprojekten, die schon in Umsetzung sind und im Jahr 2015 fertig gestellt werden, gehören das Haus Breitscheidstraße 13, Canalstraße 3 und die Kirchenstraße 17.

Zu den Vorhaben, die im nächsten Jahr in Angriff genommen werden, zählen als Objekte das Doppelhaus in der Kirchenstraße 12/13, die Wachtstraße 1 und die Marktstraße 9. Das Haus Kirchenstraße 26, das der private Besitzer sehr aufwändig restaurieren und sanieren ließ, erstrahlt schon in einem neuen Glanz. „Dabei handelt es sich um Objekt, das über kleinteilige Maßnahmen gefördert wurde“, ergänzte der Grabower Verwaltungschef.

Als bedeutendes Infrastrukturprojekt für das Jahr 2015 ist hier die Rathausgasse mit Verbindungsweg Canalstraße/ Kirchenstraße und Kirchenplatz zu nennen. „Das ist ein Nadelöhr und eine der letzten Straßen der Stadt Grabow, die saniert werden müsse, weil unter der Oberfläche viele alte Versorgungsleitungen liegen, die erneuert werden müssen“, so der Bürgermeister.

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