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Ludwigsluster Tageblatt

17. November 2017 | 20:45 Uhr

Techentin : Mehr Sicherheit für Radfahrer

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Einmündung Techentiner Straße/Am Schlachthof umgestaltet / Für die Zukunft kompletter Umbau des Knotens im Gespräch

von
erstellt am 07.Okt.2014 | 07:00 Uhr

„Den roten Streifen für die Radfahrer finde ich ja gut, aber der Weg dorthin ist für die Nutzung durch Radler und Fußgänger zu schmal.“ So kommentierte ein Techentiner die Umgestaltung der Einmündung Techentiner Straße/Am Schlachthof gegenüber der Sporthalle am „Heißen Draht“ unserer Redaktion.

Und tatsächlich: Einige Meter vor der Einmündung wird der Weg einen halben Meter schmaler und macht einen Schwenk. Ein Dauerzustand bleibt das aber womöglich nicht, wie eine Nachfrage bei der Stadtverwaltung Ludwigslust ergab. „Die jetzige Umgestaltung war eine schnelle Variante, um die Situation kurzfristig zu entschärfen“, erklärte Jens Gröger, Fachbereichsleiter Tiefbau. Die Einmündung hatte sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt.

Sieben Verkehrsunfälle hatte die Polizei in jüngster Vergangenheit dort registriert. „Sechsmal waren Radfahrer beteiligt“, erklärte Polizeihauptkommissar Ralf-Peter Hirsch von der Polizeiinspektion Ludwigslust. Auffällig sei zudem gewesen, dass die Radler immer von rechts aus Techentin gekommen waren. „Für Kraftfahrer auf der Straße Am Schlachthof war die Sicht auf von rechts kommende Radfahrer nicht optimal“, sagte Ralf-Peter Hirsch. „Durch das Verschwenken des Radweges verschwanden die Radfahrer immer für kurze Zeit hinter den Bäumen.“ Erst kurz vor der Kreuzung tauchten sie wieder im Blickfeld der Autofahrer auf.

Die Verkehrsunfallkommission des Landkreises, in der unter anderem die kreisliche Verkehrsbehörde, Polizei und Straßenbaulastträger vertreten sind, legte schließlich einige Sofortmaßnahmen fest, um die Gefahr umgehend zu verringern. So wurden der betreffende Abschnitt des gemeinsamen Fuß- und Radweges auf die andere Seite der Bäume verlegt und quer über die Straße ein roter Streifen gezogen, der andere Verkehrsteilnehmer deutlich auf die kreuzenden Radler hinweist. Zudem wurden auf dem angrenzenden Parkplatz die Poller so weit versetzt, dass parkende Autos nicht die Sicht auf die Radfahrer behindern können.

Perspektivisch soll der Knoten, an dem Kreisstraße auf städtische Straße trifft, komplett umgebaut werden, um ihn noch sicherer zu machen. Im Gespräch ist, auf die getrennten Spuren für Links- und Rechtsabbieger zu verzichten und die Einmündung schmaler zu machen. Wann der Umbau erfolgen soll, ist aber noch völlig unklar.


 

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