Ludwigslust-Parchim : Mehr Jugendarbeiter für mehr Städte

Vorsitzende des Kreisjugendrings Ludwigslust-Parchim Nico Conrad,
Vorsitzende des Kreisjugendrings Ludwigslust-Parchim Nico Conrad,

Modellprojekt erfolgreich: Kreisjugendring will in vier weiteren Ämtern Kinder unterstützen

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10. Mai 2019, 05:00 Uhr

Die bisherigen Ergebnisse scheinen vielversprechend: Mit der modellhaften Einführung der sogenannten Amtsjugendpfleger nach Beschluss des Kreistages 2017 wurde besonders in unterversorgten Räumen die Jugendarbeit auf neue Füße gestellt.

Im vergangenen Jahr startete die Arbeit in den Ämtern Ludwigslust-Land und Goldberg-Mildenitz. Der Kreisjugendring Ludwigslust-Parchim spricht sich nun für eine Ausweitung des Modells aus. In der kommenden Woche steht dieses Thema auch auf der Sitzung des kreislichen Jugendhilfeausschusses. Geplant ist die Laufzeitverlängerung bis zum Jahresende 2021 sowie die Ausweitung auf weitere Regionen im Landkreis. So soll mit Plau am See noch in diesem Jahr ein weiteres Amtsgebiet zu den bereits vorhandenen hinzukommen, gleichzeitig sollen für den Zeitraum 2020 bis 2021 drei weitere Amtsgebiete folgen. Die Kreisverwaltung schlägt vor, dass noch im laufenden Jahr das Amt Grabow hinzukommt und die Ämter Dömitz-Malliß, Eldenburg-Lübz und Neustadt-Glewe ab 1. Januar kommenden Jahres nächste Projektpartner werden. Insgesamt würde dann in sieben Amtsgebieten das Modellprojekt getestet, weiterentwickelt und auf die künftige Realisierbarkeit hin überprüft.

„Wir freuen uns, dass das Modellprojekt so gut läuft, die ersten Zwischenergebnisse überaus positiv sind und eine Ausweitung sowie Verlängerung der Laufzeit geplant sind“, so Nico Conrad, Vorsitzender des Kreisjugendrings. In Goldberg etwa gab es vor der Wiederbelebung im vergangenen Jahr knapp 10 Jahre keinen Jugendclub mehr. Doch mittlerweile kommen die Kinder und Jugendlichen wieder und nutzen die Angebote wie gemeinsames Kochen und kreative Workshops. So geht es aus dem jüngsten Sachstandsbericht hervor.

Ziel der Vereinbarung ist es, modellhaft zu erproben, ob die Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis künftig genau so aussehen kann. „Im Rahmen des Kampfes gegen den demographischen Wandel muss der Landkreis zukünftig seine Anstrengungen in der Kinder- und Jugendarbeit weiter intensivieren und ausbauen“, so Nico Conrad.

Es sei daher dringend angeraten, weiteres Geld sinnvoll zu investieren. „Das ,Modell’ des Amtsjugendpflegers hat aus unserer Sicht die besten Chancen, richtungsweisend für die zukünftige Kinder- und Jugendarbeit in den Ämtern zu werden“, so Nico Conrad weiter.

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