zur Navigation springen
Ludwigsluster Tageblatt

13. Dezember 2017 | 06:39 Uhr

Ludwigslust : Mecklenburg und Paris im Fokus

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Vier Fotografen von „Dunkelkammer Rastow e.V.“ zeigen im Amt Ludwigslust-Land großformatige Bilder zu verschiedenen Themen

svz.de von
erstellt am 29.Jul.2016 | 21:00 Uhr

Das Gebäude des Amtes Ludwigslust-Land in der Nähe des Hauptbahnhofes ist seit Jahren eine gute Adresse für Fotografen und andere Künstler. In regelmäßigen Abständen kann man im Flur der unteren Etage interessante Ausstellungen besuchen. Diesmal haben vier Mitglieder vom Fotoverein „Dunkelkammer Rastow e. V.“ das Angebot des Amtes genutzt. Der Amtsvorsteher Klaus-Otto Meyer bedankte sich bei den ambitionierten Freizeitfotografen Reinhard Labahn, Bernd Güsmer, Dr. Rainer Dahlmeier und Tilo Röpke für ihre Bereitschaft, in den Amtsräumlichkeiten ihre eindrucksvollen Fotoarbeiten zu zeigen. Die Themen der Bilder und auch die fotografischen Handschriften sind sehr unterschiedlich. So zeigt Dr. Rainer Dahlmeier sechs Fotos mit Rapsvariationen im Landkreis Ludwigslust-Parchim, während Tilo Röpcke ausdrucksstarke Bilder von seinen Reisen nach Paris und London mitbrachte. Bernd Güsmer konzentrierte sich auf Makroaufnahmen und Reinhard Labahn fotografierte „Mecklenburger Ansichten“ mit seiner Canon-Kamera. So unterschiedlich die Auffassungen zur künstlerischen Fotografie auch sind, die Liebe und das Beherrschen des fotografischen Handwerks eint diese Fotografen sehr wohl. Reinhard Labahn dazu auf der Vereinsseite: „Die Möglichkeit, Ereignisse im Bild, Ton oder Film festzuhalten, zu bewahren für die Nachwelt, hat mich schon als Kind ebenso fasziniert wie die filigrane präzise Technik der dazu verwendeten Geräte.“ Diese Faszination und eine gewisse Sammelleidenschaft führten dazu, dass sich bei Reinhard Labahn zu Hause im Laufe der Zeit diverse Kameras und andere optische Geräte ansammelten, die meiste Zeit allerdings nur ungenutzt und unbeachtet herumlagen. „Glückliche Zufälle ließen mich andere Leute mit ähnlichen Problemen treffen.“

Schon seit seiner Studienzeit fasziniert Tilo Röpcke, das Leben in Bildern festzuhalten. „Dabei konnte ich mich in jeder Phase meines Hobbys besonders für die neueste Fototechnik begeistern. Zu Zeiten der digitalen Fotografie lief ich aber Gefahr, die altbewährte analoge Technik, mit der ich unzählige Erinnerungen verbinde, aus den Augen zu verlieren. Ich bin deshalb sehr froh, Gleichgesinnte gefunden zu haben, die meine Leidenschaft teilen und mich zu den Ursprüngen zurückführen“, beschreibt es der ambitionierte Fotograf auf der Homepage des Vereins. Für Dr. Rainer Dahlmeier ist Fotografieren mehr als auf den Auslöser drücken. „Wir beschäftigen uns insbesondere mit der faszinierenden historischen Entwicklung der Aufnahme-, Labor- und Wiedergabetechnik, um zu zeigen, wie sich der magische Augenblick des Fotografierens entwickelt hat.“ Und Bernd Güsmer schreibt auf der Vereinsseite im Internet, dass er anlässlich seiner Jugendweihe 1972 einen Fotoapparat „Beirette SL 300“ geschenkt bekam. Damit „knipste“ er gelegentlich, später mit Olympus-Analogkameras. „Ende 2007 entdeckte ich die digitale Fotografie als mein Hobby. Schon immer viel und gern in der Natur unterwegs, bevorzuge ich die Landschaftsfotografie. Besonders erfreuen kann ich mich, während die Jahreszeiten wechseln, an den Bewegungen, Veränderungen, dem Wachstum in Flora und Fauna.“ Nicht zuletzt deshalb ist sein Motto: „Fotografie ist Lebensfreude“.

Das Anschauen der 24 großformatigen Bilder lohnt sich auf jeden Fall. Zu sehen ist die Ausstellung bis Ende August 2016 zu den normalen Öffnungszeiten des Amtes.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen