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Ludwigsluster Tageblatt

17. Oktober 2017 | 13:39 Uhr

Gross Laasch : Markus Lau kündigt Kandidatur an

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Groß-Laascher Bürgermeister teilt auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde mit, dass er am 25. Mai erneut ins Rennen um das Amt geht

svz.de von
erstellt am 14.Jan.2014 | 07:00 Uhr

„Glauben Sie an ihre eigene Kraft und haben Sie Vertrauen in die eigenen Begabungen und Leistungen. Stellen Sie sie in den Dienst der Gesellschaft und ich versichere Ihnen, Sie bekommen am Ende mehr zurück, als Sie gegeben haben.“ Das rief Bürgermeister Markus Lau den Groß-Laaschern beim Neujahrsempfang der Gemeinde im Saal des Kulturhauses zu. Um gleich darauf mit einer Ankündigung aufzuwarten, die wie ein Paukenschlag wirkte: „Mit gutem Beispiel gehe ich voran und kündige Ihnen an, dass ich mich für weitere fünf Jahre um das Amt des Bürgermeisters in unserer schönen Gemeinde bewerben werde.“ Beifallrufe und Applaus waren die Folge.

Groß Laasch ist lebenswert, weil viele Einwohner das Ihrige dazu tun. Das war die Kernaussage des Abends. Fünf Bürger wurden in diesem Jahr ganz besonders geehrt, und andere Einwohner hielten für sie die Laudatio. Da gab es Tränen der Freude und Rührung. Pastorin Sabine Schümann lobte das Engagement von Herta Lau. Amtswehrführer Horst Stelzner würdigte Günter Kulka und Gerhard Gienke. Gudrun Lamprecht, Trainerin des SV 04 Groß Laasch, hob den Einsatz von Helga Lendt hervor. Regina Riebe, Leiterin der Kindertagesstätte Groß Laasch, würdigte Olga Wojatschke.

Dass die Gemeinde sich sehen lassen kann, wurde auch aus den Gastreden deutlich. Dr. Olaf Hinrichs, Amtsvorsteher Ludwigslust-Land, benannte die Gemeinde im Amtsbereich als „den Leuchtturm“, äußerte sich aber trotzdem auch kritisch zur Haushaltslage der Gemeinde wegen der Nichtanpassung der Hebe- und Steuersätze an den Landesdurchschnitt – auch in anderen Gemeinden ein Thema.

Ramona Ramsenthaler, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, hob hervor, dass Groß Laasch schon lange mit dem Verein Mahn- und Gedenkstätten zusammen arbeitet und nun seit 2013 Mitglied ist.

Renate Karkosch, Vorsitzende des Kreisverbandes der Volkssolidarität (VS) Ludwigslust, würdigte die sehr aktive Groß-Laascher Ortsgruppe. Die VS ist Träger der örtlichen Kindertagesstätte.

Gastrednerin Pastorin Sabine Schümann schließlich wünschte der Gemeinde und ihren Einwohnern Gottes Segen für 2014.

Warum suchen viele Menschen ihren Lebensmittelpunkt in Groß Laasch? Diese Frage griff Bürgermeister Markus Lau auf. „Sicherlich sind es eine intakte Infrastruktur, gute ausgebaute Straßen und Wege, die vielen schönen Häuser, eine Kindereinrichtung im Ort und eine Einrichtung, in der unsere älteren Mitbürger zufrieden ihren Lebensabend verbringen können. Eine eigene Musikschule im Ort, eine gut funktionierende Kirchgemeinde und die vielen kulturellen Angebote“, zählte er auf. Es sei wohl auch die Tatsache, dass man für seinen Einkauf nicht zwingend in die nächste Stadt fahren müsse. „Vielmehr glaube ich, dass wir Groß-Laascher es sind, die die Attraktivität unserer Gemeinde ausmachen. Wir haben mehr zu bieten als andere. Bei uns gibt es einen betreuten Jugendclub, wohin unsere Kinder nach der Schule gehen können, auch in den Ferien sind sie dort gut aufgehoben und können viel erleben. Wo findet man eine Kinderkleiderbörse, die eine Anziehungskraft auf tausende Menschen ausübt? Bei uns. Welcher Ort kann sich glücklich schätzen, so viele aktive Vereine zu haben? Groß Laasch“, gab der Bürgermeister dem Geschaffenen Ausdruck.

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