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Ludwigsluster Tageblatt

17. Oktober 2017 | 22:49 Uhr

Grabow : Marktstraße 9 bald wiederbelebt

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Im Zuge des Entwicklungskonzepts Grabow 2020 soll das besonders Stadtbild prägende Objekt zum Verwaltungssitz umgebaut werden.

von
erstellt am 08.Aug.2017 | 16:36 Uhr

Noch steht das Objekt Marktstraße 9 leer und ungenutzt, aber die Stadt Grabow will sich dem besonders Stadtbild prägenden Objekt annehmen und es einer neuen Nutzung zuführen. Das Gebäude soll zum Sitz der Verwaltung umgebaut und entsprechend saniert werden. Auf ihrer jüngsten Sitzung haben die Mitglieder der Stadtvertretung Grabow dazu einen entsprechenden Grundsatzbeschluss gefasst. Das Stadtparlament hat den Bürgermeister ermächtigt, für das Objekt Marktstraße 9 alle weiteren Planungen zu veranlassen und die Klärung der Finanzierung mit dem Ministerium abzustimmen. Mit der Umsetzung dieses Vorhabens geht die Stadt in ihrem Entwicklungskonzept Grabow 2020 den nächsten Schritt – in der Innenstadt auch die Zentren der Verwaltung, konkret Dienstleister, anzusiedeln. „In der Arbeitsgruppe 2020 haben wir uns darüber verständigt, dass wir als Verwaltung in die Zukunft denken. Wir müssen uns den Anforderungen stellen, die in den nächsten 15 Jahren auf uns als Verwaltung zukommen. Wir haben Probleme als Amt, aktuell unterschiedliche Standorte zu unterhalten“, so Bürgermeister Stefan Sternberg, der dabei an das Verwaltungsgebäude in der Berliner Straße 4 denkt.

Derzeitige Situation unwirtschaftlich

Die derzeitige Situation der Verwaltung ist unwirtschaftlich und bürgerunfreundlich. Lange Kommunikationswege, Transportkosten, Datenverbindungsausfälle und mehrere Wege für die Bürger seien hier erwähnt. Das Haus Marktstraße 9 würde sich also aus den genannten Gründen als Verwaltungssitz anbieten. Mit einem Kundencenter für die Bürger, mit Bürgerbüro, Tourist-Info, Meldestelle, Kasse, Wohngeldstelle und Gewerbeamt, die allesamt dort einziehen könnten. In der Innenstadt steht hierfür kein anderes Gebäude zur Verfügung. Die Verwaltung als Dienstleister befindet sich dann vollständig am Marktplatz. Allein durch das Zusammenlegen der Servertechnik bei Umzug von der Berliner Straße zur Marktstraße würde das nach Aussage von Stefan Sternberg eine Einsparung zwischen 50  000 und 100  000 Euro pro Jahr bringen. Zudem gebe es zwischen beiden Standorten keine Kurierfahrten mehr.

Der Stadt ist sehr daran gelegen, den vorderen Teil der Liegenschaft (Haus 1 und 2) im Rahmen der Sanierung denkmalpflegerisch zu erhalten und dies auf hohem Niveau. Für den hinteren Teil (Haus 3 und 4) hat die Vorprüfung ergeben, dass dieser Bereich durch einen Neubau zu ersetzen ist, um die wirtschaftliche Nutzung, sprich die effektive Einrichtung der Serviceeinrichtung, vornehmen zu können. Der jetzige Standort der Verwaltung steht für die Einrichtung einer zentralen medizinischen Versorgung zur Disposition.

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