grabow : Marktplatz in neuem Glanz

Umgestaltung des Grabower Areals als Vorhaben innerhalb der Stadtsanierung vor dem Abschluss

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18. Juli 2014, 07:00 Uhr

Es staubt, als der Winkelschleifer angesetzt wird. Die letzten Pflastersteine für die Fläche vor dem Rathaus werden zugeschnitten und eingesetzt. Handwerker der Firma Schmidt und Neben Tief- und Straßenbau GmbH aus Schwerin sind mit ihren Arbeiten zur Marktplatzgestaltung in der bunten Stadt an der Elde auf der Zielgeraden. „In der nächsten Woche werden die Arbeiten abgeschlossen sein. Es gibt dann eine neue Parkplatzmarkierung, die Poller sind gesetzt und der Platz ist mit einer neuen Beschilderung versehen. Zudem gibt es einen neuen Kurvenradius zum Ausparken“, sagt Bürgermeister Stefan Sternberg und erläutert im Gespräch mit der SVZ die Details dieses Projekts, das wichtiger Bestandteil der Stadtsanierung ist. „Im Vorfeld dieser Baumaßnahme gab es Begehungen mit dem zuständigen Ministerium, mit den Fördermittelgebern und der Stadt. Viele Grabower wünschten sich, dass der Marktplatz auch als solcher und nicht als Parkplatz genutzt werden sollte“, so der Grabower Verwaltungschef. Verschiedene Konzepte gab es für die Neugestaltung des Marktplatzes. „Aber das Areal komplett parkfrei zu stellen, können wir als Stadt nicht machen, weil es hier viele Gewerbetreibende gibt, deren Kundschaft auch Parkmöglichkeiten braucht. So haben wir uns als Stadt für eine vereinfachte Form der Marktplatzgestaltung entschieden, mit der Maßgabe, so viele Parkplätze wie möglich zu erhalten.“

Dabei handelt es sich um Kurzzeitparkplätze von einer halben Stunde. „Mit einer kürzeren Parkzeit“, so der Bürgermeister, „wollen wir die fehlenden Parkplätze optimieren.“ So stehen nach Abschluss der Arbeiten elf Pkw-Parkplätze, ein Behinderten- und ein Motorradparkplatz zur Verfügung. Für längere Parkdauer steht Einheimischen und Besuchern der große Parkplatz in der Rosestraße zur Verfügung.


Alte Pumpe wird nicht wieder aufgebaut


Viele Grabower dachten, es werde die alte Pumpe oder ein Springbrunnen aufgebaut, das passiert aber nicht. „Die Stadtvertretung Grabow hat beschlossen, dass es Parkplätze geben soll, dennoch werden wir in der Marktnutzung trotz der aufgestellten Poller flexibel bleiben, um jederzeit auch die volle Fläche für Veranstaltungen und Konzerte nutzen zu können“, ergänzte Kerstin Jensen, bei der Stadt Grabow seit 1992 für die Stadtsanierung zuständig. „Einen Springbrunnen wird es nicht geben, aber neben dem Baum auf der Wiese am Rathaus soll ein kleines Wasserspiel installiert werden“, wirft der Bürgermeister schon mal einen Blick voraus. „Das soll aber im nächsten Bauabschnitt im Frühjahr 2015 gemacht werden, im Zuge der Neugestaltung der Grünfläche“, ergänzt Kerstin Jensen. Dann wird auch mit der Sanierung der Rathausgasse und des Verbindungsweges Kirchenstraße/Canalstraße begonnen.

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