Adventsmarkt Ludwigslust : Märchen, Mutzen und Musik

Schüler der Fritz-Reuter-Schule präsentieren ein kleines Stück über Nikolaus, Knecht Ruprecht und den Stein der Wahrheit.
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Schüler der Fritz-Reuter-Schule präsentieren ein kleines Stück über Nikolaus, Knecht Ruprecht und den Stein der Wahrheit.

Adventsmarkt in Ludwigslust ließ Weihnachtsstimmung aufkommen. Viele Akteure aus der Region gestalteten das Programm

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03. Dezember 2017, 21:00 Uhr

„Lichter, Lieder und die ganze Atmosphäre lassen gleich Weihnachtsstimmung aufkommen“, sagt Angela Bremer. „Da bekommt man gleich Lust, selbst zu schmücken.“ Mit ihren Kindern und der Oma war sie am Sonnabend zum Ludwigsluster Adventsmarkt gekommen und schon nach wenigen Augenblicken begeistert. Und Tochter Amelie ging es nicht anders. „Ich freue mich immer besonders auf den Märchenwald“, sagt die junge Groß-Laascherin. „Und aufs Karussellfahren.“

 

Im Märchenwald können die kleinen und großen Besucher Rotkäppchen, den Froschkönig, Schneewittchen und viele andere Figuren entdecken. In kleinen Hütten sind sie eingeladen, zu basteln, zu malen oder Märchen zu lauschen. Vor einem Häuschen schrecken einige Kinder, vor allem kleinere, aber zurück. Dort sitzt eine Hexe. „Aber eine liebe Hexe“, wie Petra Timm betont. Seit gut zehn Jahren schlüpft die Zebef-Mitarbeiterin zum Adventsmarkt in ihr Kostüm, um im Hexenhäuschen mit den Kindern zu plaudern. „Wir sprechen über den Nikolaustag und die Wunschzettel zu Weihnachten“, erzählt Petra Timm. „Und ich frage, wie sie heißen und woher sie kommen.“ So weiß sie, dass Besucher aus dem ganzen Landkreis zum Advents- und Nussknackermarkt in die Barockstadt kommen, aber auch aus Schwerin und Hamburg. Zusammen mit Praktikanten des Zebef und anderen Jugendlichen zaubert Petra Timm alljährlich den Märchenwald auf den Alexandrinenplatz. „Dank der Unterstützung durch die Stadtentwicklungsgesellschaft StEL“, wie sie betont.

Mutzen, Pilze und Schmalzbrote, Bratwurst, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte – überall zwischen Alexandrine und Lindencenter kann genascht und geschlemmt werden. Holzschnitzereien, Wintermützen, Kerzen und Weihnachtsbaumschmuck warten auf Käufer. Zu den „Händlern“ gehören einige Vereine und Gruppen aus der Region. Und auch auf den Bühnen am Alexandrinenplatz und auf dem Nussknackermarkt im Lindencenter gestalten viele Kinder und Jugendliche aus Ludwigslust und Umgebung das Programm mit. Schüler der Fritz-Reuter-Schule, das Ballettstudio Brigitte Kremer und der Chor „Rehkids“ zum Beispiel. „Ich freue mich, dass so viele Familien mit Kindern hier sind“, sagt Mitorganisatorin Evelyn Wegner von der Stadtverwaltung.

Und wenn die Dämmerung hereinbricht, tauchen Hunderte Lichter an den Linden, an Tannenbaum und Pyramide, die beleuchteten Verkaufsstände und kleine Feuer Ludwigslust in ein anheimelndes Licht. Da ist Weihnachtsstimmung keine Hexerei.

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