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Ludwigsluster Tageblatt

23. November 2017 | 19:47 Uhr

Ludwigslust : Macht und Pracht in der Architektur

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Zum Tag des offenen Denkmals machen Schloss Ludwigslust, Festung Dömitz und Burg Neustadt-Glewe besondere Angebote.

von
erstellt am 08.Sep.2017 | 17:22 Uhr

„Macht und Pracht“ lautet der Titel des diesjährigen Tages des offenen Denkmals, der am morgigen Sonntag zum Blick in Kirchen, Häuser und Museen einlädt. Er will die Besucher anregen, sich mit den vielfältigen Ausdrucksformen von „Macht und Pracht“ in allen Bereichen von Architektur- und Kunstgeschichte auseinanderzusetzen. Mit dabei sind das Schloss Ludwigslust, die Festung Dömitz und die Neustädter Burg.


Schloss Ludwigslust


Das Schlossmuseum bietet am Sonntag um 11, 14 und 15 Uhr öffentliche Führungen an. Der Rundgang ist eine ganz besondere Entdeckungsreise durch die Kunst und Wohnkultur des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts.
„Von der ursprünglichen Einrichtung haben sich Kamine, Spiegel, Supraporten, Kristalllüster und Parkettfußböden erhalten und prägen den Eindruck von Authentizität“, erklärt Museumspädagogin Sylvia Wulff. „Herzstück des Schlosses ist der opulent geschmückte Goldene Saal mit seinen einzigartigen vergoldeten Dekorationen aus Ludwigsluster Carton, den opulenten Säulen, Kronleuchtern und dem restaurierten Parkettfußboden.“ Die Galerie und weitere historische Räume präsentieren die Sammelleidenschaft der Herzöge und zeigen Kunst höchsten Ranges: Gemälde der Ludwigsluster Hofkünstler, die Menagerie-Serie des französischen Hofmalers Jean-Baptiste Oudry, Büsten von Jean- Antoine Houdon, Meißener Porzellane, Architekturmodelle aus Kork, wertvolle Elfenbeinarbeiten und die herzogliche Uhrensammlung.


Festung Dömitz


Auf der Festung Dömitz gibt es zum Tag des offenen Denkmals, den es seit nunmehr 25 Jahren gibt, eine Sonderführung. Das diesjährige Motto „Macht und Pracht“ gilt auch für die pentagonale Festungsanlage Dömitz mit ihrem militärgeschichtlichen und kulturellen Hintergrund zur Zeit ihrer Entstehung und Nutzung vom 16. bis zum 19. Jahrhundert. Die Führung mit Museumsleiter Jürgen Scharnweber beginnt am Sonntag um 14.30 Uhr. Treffpunkt ist auf der Zugbrücke am Festungstor. Die Teilnahme ist gebührenfrei.


Burg Neustadt-Glewe


Die Burg Neustadt-Glewe öffnet am Sonntag von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt, wie Britta Kley vom Museum mitteilte. Unter dem Titel „Eisen aus dem herzoglichen Schloss – Zeichen im Schmiedehandwerk“ wird eine kleine Sammlung des Metallbauermeisters Henry Franck aus Neustadt-Glewe gezeigt. Außerdem heißt es „Der Herzogliche Schlossgarten – Pläne erzählen seine Geschichte“. Die Besucher können zudem die Ausstellung über die Geschichte der Burg und die Kunstausstellung „Reiseaquarelle“ von Hartmut Hornung besichtigen. Auch der Burgturm ist geöffnet.

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