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Ludwigslust : Ludwigsluster Spielplätze im Blick

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Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

Über 20 Freizeitflächen in der Stadt bewertet / Stadtvertretung soll sich im Mai mit Konzept beschäftigen / Bolzplatz bleibt im Fokus

Die Lindenstadt ist auf dem Weg zu einem gesamtstädtischen Spielplatzkonzept. Im Oktober 2013 hatte die CDU-Fraktion mit einem Antrag die Sache auf den Weg gebracht. Die Christdemokraten beklagten damals den schleppenden Umgang mit dem Thema. Initiativen des Jugendrates, von Privatpersonen, Stadtvertretern, einer Schulklasse im Jahre 2011, des Freizeitzentrums Zebef sowie des Familienbeirates seien bis dahin ergebnislos geblieben.

Seit sechs Monaten laufen nun aber die Vorbereitungen. Am 7. Mai soll sich die Stadtvertretung mit dem Spielplatzkonzept beschäftigen.

Die Angelegenheit ist von breitem Interesse. Mittwoch Abend saßen sowohl der Bau- als auch der Schulausschuss der Stadtvertretung zusammen, zusätzlich Mitglieder des Jugendrates sowie des Familien- und des Seniorenbeirates. Der Rathaussaal war also voll, als Stefan Schiefele von der Stadtverwaltung das Konzept erläuterte.

Über 20 Spielplätze in der Stadt haben Ausschuss- und Beiratsmitglieder bewertet. Im Fokus stehen auch Spielplätze, die in Regie der Wohnungsgesellschaft Vewoba und der Wohnungsbaugenossenschaft hergerichtet wurden.

Im Stadtzentrum gäbe es kaum Spiel- und Bewegungsflächen, gibt Schiefele die Analyseergebnisse wieder, dagegen sei die Situation im Park- und im Bahnhofsviertel vergleichsweise gut.

Der Entwurf des Spielplatzkonzeptes gibt Empfehlungen für dieses und das kommende Jahr. Dabei stehen die Spielplätze Schlossgärtnerei und Kaplunger Straße im Mittelpunkt. Beide, weil in der Umgebung viele Kinder lebten. Der an der Schlossgärtnerei außerdem, weil er günstig für mehrere Stadtquartiere liege, erläutert Stefan Schiefele. In diesem und im kommenden Jahr solle zudem eine Lösung für einen Bolzplatz in der Stadt geschaffen und ein neuer Spielplatz im Zentrum gebaut werden. Olaf Schmidt von der Stadtverwaltung ergänzt auf Nachfrage, dass der Schwerpunkt zwar auf den Kindern liege, man aber durchaus bereits die Aufstellung von Geräten für Erwachsene im Blick habe.

Mitbewertet worden ist auch der Spielplatz an der ehemaligen Marienschule. Anschließend ließ die Verwaltung die Geräte abbauen und einlagern, weil das Terrain verkauft werden soll. Ausschussmitglieder fühlen sich hintergangen und von Entscheidungen ausgespart. Erklärungen von Bürgermeister Reinhard Mach, die Geräte seien vom Landkreis aufgestellt worden und das sei also gar kein städtischer Spielplatz, konnten die Gemüter nur schwer besänftigen. „Gemauschel“ nannte es Mareen Schmekel, die als sachkundige Einwohnerin im Schulausschuss mitarbeitet.

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erstellt am 24.Apr.2014 | 17:58 Uhr

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