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Ludwigsluster Tageblatt

21. August 2017 | 04:53 Uhr

Ludwigslust : Ludwigslust im Feier-Modus

vom
Aus der Redaktion des Ludwigsluster Tageblatt

31. Lindenfest lockte mehrere tausend Menschen ins Zentrum der Lindenstadt / Musik, Tanz, Comedy, Sport und Markttreiben

Die Lindenstadt im Feier-Modus. Lulu war am Wochenende in mehrere Party-Bereiche aufgeteilt. In der Linden- und Breiten Straße startete der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Rades das zweite Kinder- und Familienfest. Und es begann gleich mit einem Höhepunkt. Beim Wettbewerb der Ludwigsluster Grundschulklassen waren die einzelnen Fangruppen gefordert. Den Sieg trug nämlich davon, wer den größten Beifall einheimste. Am Ende hatte die 1. Klasse der Grundschule Techentin die Nase vorn. Die kleinen Theaterschauspieler hatten ein Frühlingsstück einstudiert. Auf dem zweiten Platz landete die 2. Klasse der Grundschule Kummer. Wussten Sie, dass die Einrichtung bereits 210 Lenze zählt? Seit 1804 werden in Kummer die Heranwachsenden auf das Leben vorbereitet. Auf dem dritten Rang landete die Klasse 3b der Fritz-Reuter-Schule Ludwigslust, die sich unter anderem ganz aktuell dem Thema Fußball-WM widmete.

Zur Mittagsstunde, als dicke Regenschauer vorbeigezogen waren, hatten dann die jungen Tänzerinnen der Kreismusikschule das große Lampenfieber. Seit zwei Jahren betreut Regina Ebeling, eine ehemalige Balletttänzerin, die Vier- bis 13-Jährigen in drei Klassen. „Größtenteils haben die Mädchen heute ihren ersten öffentlichen Auftritt“, erzählt sie und filmt die Darbietungen mit dem Handy, ein Lächeln auf dem Gesicht.

Ein paar Blocks weiter auf dem Sportplatz der Fritz-Reuter-Schule ist den Modellfliegern trotz ständiger skeptischer Blicke zum Himmel die gute Laune nicht vergangen. „Ihr habt keinen guten Draht nach oben.“ Ralf Drefin blickt verschmitzt. Er hat seinen Quadrocopter mitgebracht, eine Fotodrohne, die er auch professionell nutzt. Hanno Grzymislawska aus Grabow lässt zwischen zwei Regenschauern ein Flugobjekt aufsteigen, das er einfach als „fliegendes Brett“ bezeichnet. Der Flieger dreht seine Runden und Loopings über dem Platz. „Er ist schon 30 Jahre alt, aber immer noch zuverlässig“, sagt der passionierte Modellflugzeug-Freund.

Bürgermeister Reinhard Mach ist derweil mit Gästen aus der Partnerstadt Ahrensburg auf der Festmeile unterwegs. „Ein schönes Fest“, sagt Ahrensburgs Bürgervorsteher Roland Wilde.

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erstellt am 16.Jun.2014 | 07:00 Uhr

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