Ludwigslust : Ludwigslust-Buch mit Autogramm

Geschenke für die Töchter: Ingrid Zabel lässt sich das Buch „Ludwigslust – Einst und Jetzt“ vom Herausgeber Frank Mangelsdorf signieren.
Geschenke für die Töchter: Ingrid Zabel lässt sich das Buch „Ludwigslust – Einst und Jetzt“ vom Herausgeber Frank Mangelsdorf signieren.

„Einst und Jetzt“: Herausgeber Frank Mangelsdorf präsentierte im Rathaus einen Bildband mit 45 Aufnahmen der Lindenstadt

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05. Mai 2018, 05:00 Uhr

Beide Töchter wohnen nicht mehr in Ludwigslust, haben aber weiterhin Interesse an der Heimatstadt. Genau deshalb schnappte sich Ingrid Zabel bei der Buchvorstellung im Ludwigsluster Rathaus gleich zwei Exemplare des Bildbandes „Ludwigslust – Einst und Jetzt“. Verkauft wurde es direkt im Rathaussaal von Gabriela Paul, der Inhaberin der gleichnamigen Buchhandlung am Lindencenter, dort gibt es weitere Exemplare. „Für Stephanie, mit ph“, flüstert Ingrid Zabel Frank Mangelsdorf ins Ohr. Der Herausgeber des Buches signiert auch das zweite – für Theresa. So geht es ein paar Minuten nach der Buchpräsentation und einem humorvollen Schlagabtausch zwischen Herausgeber Frank Mangelsdorf und Bürgermeister Reinhard Mach weiter. Die Feder des Journalisten und langjährigen Chefredakteurs der Märkischen Oderzeitung ist gespitzt – berufsbedingt sowieso.

Mit dem Ludwigsluster Bildband wird mittlerweile das 53. Buch veröffentlicht. Seinen Anfang nimmt die Idee 2009. In der Lokalredaktion Bad Freienwalde der Märkischen Oderzeitung. „Wir haben ein historisches Foto mit einer aktuellen Aufnahme und ein wenig Text veröffentlicht“, erklärt Frank Mangelsdorf. Leser sammelten die Zeitungsausschnitte, die Rubrik „Einst und Jetzt“ wurde zum Renner. Warum also nicht ein Bildband daraus entstehen lassen? Mit Bad Freienwalde fing die Buchreihe dann an. „Ziel war es die schönsten Orte Deutschlands zu veröffentlichen“, erklärt der Herausgeber. Angewiesen war er dabei auf Hilfe von außen. Historische Aufnahmen aus Archiven, Texte mussten her. Im Fall von Ludwigslust hat das Stadtarchiv geholfen, die Texte lieferte Astrid Kloock, die bei der Buchvorstellung selbst nicht anwesend sein konnte. „Wir wünschen ihr von hier aus alles Gute zum 75. Geburtstag, den sie in Venedig verbringt“, erzählt Reinhard Mach. Der Bürgermeister freue sich über den Bildband; das Rathaus wolle das Buch ebenfalls in den Handeln nehmen.

Steinerne Brücke, Einsamer Mönch, Affentempel... insgesamt 45 Bildpaare zieren das Buch. Frank Mangelsdorf hofft, dass es den Ludwigslustern gefällt. Schließlich sei die Reihe auch ein Heimweh-Geschenk an Weggezogene, auch an Hiergebliebene. Für Ludwigslust habe er sich entschieden wegen einer Besonderheit: „Das Ensemble mit dem Schloss ist schon einzigartig“, erzählt der Journalist, der selbst seit 2006 in der Region wohnt – in Dreenkrögen. „Aber spannend ist auch, dass Ludwigslust während des Zweiten Weltkrieges nur wenig zerstört wurde.“ Auch daran wolle er erinnern.

Wer sich ebenfalls auf eine Reise durch die Lindenstadt begeben will, bekommt mit dem Buch „Ludwigslust – Einst und Jetzt“ die Gelegenheit dazu. Es kann auch in der Geschäftsstelle der Schweriner Volkszeitung, Seminarstraße 3 in Ludwigslust gekauft werden. Schluss mit der Reihe wird noch lange nicht sein. Dafür wird Frank Mangelsdorf sorgen, der noch einige Ideen hat. „Über Berlin so ein Buch zu machen, wäre schon toll. Wenn das klappt, kann ich mich zur Ruhe setzen.“

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